Für mehr Bewusstsein im Ungang mit Lebensmitteln.

Erstellt am 14. Oktober 2017 (08:41)
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Agrarlandesrätin Verena Dunst und LK Burgenland Präsident Franz Stefan Hautzinger mit frischem regionalem Brot am Mattersburger Bauernmarkt
Büro Agrarlandesrätin Verena Dunst - Burgenländische Landesregierung

Der internationale Welternährungstag ("Welttag des Brotes") ist eine gute Gelegenheit für mehr bewusstes Sein und damit für mehr Bewusstsein zu plädieren. Mehr Bewusstsein beim Kauf und in der Verwendung, als auch im Umgang mit Lebensmitteln. "Unser Agrarproduzentinnen und Agrarproduzenten liefern in allen Bereichen tolle Produkte - Produkte die allesamt Bestandteile eines unserer wichtigsten Grundnahrungsmittel, des Brotes, sind. Ich nehme diesen Welttag als Anlass, einmal mehr an alle Konsumentinnen und Konsumenten zu appellieren, auch beim Kauf von Brot und anderem Gebäck auf Waren aus dem Burgenland zu setzen", so Verena Dunst.

Der Welternährungstag wurde 1979 eingeführt und findet seither jedes Jahr statt. Der 16. Oktober wurde ausgewählt, da an diesem Tag 1945 die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (Food and Agriculture Organization of the United Nations, FAO) mit der Aufgabe, die weltweite Ernährung sicherzustellen, als Sonderorganisation der UNO gegründet wurde.

Die heutige Situation ist weitreichend bekannt – 815 Millionen Menschen hungern weltweit immer noch. Die Produktionsweisen von Lebensmittel sind in einigen Regionen der Welt sehr kritisch zu sehen und zu hinterfragen. Daher ist es mir als Agrarlandesrätin des Landes Burgenland ein großes Anliegen, an diesem Tag das „Lebensmittel“ als essentiellen Bestandteil unseres Lebens den Burgenländerinnen und Burgenländern ins Gedächtnis zu rufen.

Der erste und bedeutendste Schritt beginnt bereits beim bedachten Kauf von Lebensmitteln

Agrarproduzentinnen und -produzenten sind abhängig von bewussten Kaufentscheidungen der Konsumentinnen und Konsumenten. Ist den Konsumentinnen und Konsumenten bewusst, dass sie mit ihrer Kaufentscheidung indirekt die Produktionsbedingungen unserer Lebensmittel beeinflussen? Sind die Konsumentinnen und Konsument bereit mehr Geld für qualitative hochwertige und gesunde Produkte auszugeben, damit Produzentinnen und Produzenten unter umwelt- und ressourcenschonenden Bedingungen Nahrung für unser Leben produzieren können? Die Produktionsweise der Lebensmittel wird zum großen Teil vom Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten bestimmt. Unabhängig davon, ob sich diese darüber bewusst sind oder nicht.

Bewusstes - Sein geht in der Küche weiter

Wie gehe ich mit unseren wertvollen Lebensmitteln um? Schmeiße ich übergebliebenes ohne zu überlegen einfach weg? Oder ist es mir wert, ein wertvolles Lebensmittel weiter zu verarbeiten?

Ein anerkannter Psychologe schrieb: „All unser Wissen ist immer an das Bewusstsein gebunden. Ist mir bewusst, wie wertvoll ein Stück Brot sein kann, dann schmeiß ich es nicht weg. Ist mir bewusst, wie viel Arbeit in einem Glas Wein oder Milch steckt, schütte ich es nicht respektlos aus.“

"Als Agrarlandesrätin möchte ich am internationalen Welternährungstag die Menschen in unserem Bundesland wachrütteln, sich aktiv mit ihrem Konsum- und Kaufverhalten auseinanderzusetzen und qualitativ hochwertigen, regionalen und saisonalen Produkten den Vorzug zu geben. Mut für mehr Bewusst – Sein", so Dunst abschließend.