"Zukunftsplan Pflege" soll Burgenland beleben. Die Umsetzung des "Zukunftsplans Pflege" im Burgenland soll in Zeiten der Coronakrise einen Beitrag zur "Belebung des Wirtschaftsstandortes und des Arbeitsmarktes" leisten, betonte Landesrat Christian Illedits (SPÖ) am Montag in einer Aussendung. 14 Projekte seien derzeit trotz Krise in Bau oder Vorbereitung. In drei Jahren werde ein Investitionsvolumen von rund 350 Mio. Euro ausgelöst.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 11. Mai 2020 (15:30)
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Die angekündigten Bauvorhaben im Bereich der Pflege und der Betreuung seien ein "wichtiger Wirtschaftsimpuls, der Arbeitsplätze sichert und die Kaufkraft in unserem Land stärkt", meinte Illedits. In Zurndorf (Bezirk Neusiedl am See) und Schandorf (Bezirk Oberwart) werde noch im Sommer mit dem Neubau der beiden Pflegekompetenzzentren gestartet. In Draßburg (Bezirk Mattersburg) und Olbendorf (Bezirk Güssing) werden die Einrichtungen erweitert.

Die Zahl der Betten in den burgenländischen Heimen soll mit dem "Zukunftsplan Pflege" bis 2021 von 2.226 auf 2.415 und bis 2030 auf 2.721 erhöht werden. Zudem sollen barrierefreie Seniorenwohnungen mit unterschiedlicher Form der Betreuung und Tagesbetreuungseinrichtungen realisiert werden. Diese sind unter anderem in Heiligenkreuz im Lafnitztal, Stinatz, Siegendorf und Nickelsdorf geplant.