Update am 03. März 2019, 09:17

Das war die 4. NÖ Bier- und Genusskreuzfahrt. Die erfolgreiche NÖ Bier- und Genusskreuzfahrt geht in die vierte Runde!

Costa Kreuzfahrten

Hier findet ihr - laufend aktualisiert - die besten Schnappschüsse der Reise:

Tag 1 - die Anreise: aus Schnee und Minusgraden in den Sommer

Am Samstag-Vormittag ist es so weit: aus ganz Niederösterreich sammeln die Busse die Teilnehmer der 4. NÖN Bier- und Genusskreuzfahrt ein und bringen uns bequem zum Flughafen.

Dort wartet bereits der berühmte zweistöckige "A380"-Airbus, eines der größten Passagierflugzeuge der Welt. Man hat das Gefühl, er gleitet schwerelos durch die Luft. Ausgestattet mit Bord-Entertainment, das unglaublich viele Videos und Spiele umfasst, vergehen die rund sechs Stunden Flug sehr schnell und schon geht es in den Landeanflug. Dass es zwischendurch auch kulinarische Köstlichkeiten gibt, macht die Anreise noch kurzweiliger.

Der Flughafen in Dubai beeindruckt uns mit seiner modernen Architektur und Größe - zur Abholung unseres Gepäcks geht es ein Stück mit dem Zug. "Also das hab ich auch noch nicht erlebt", meint so mancher Reiseteilnehmer. Alles läuft perfekt und schon bald sitzen wir im Reisebus, der uns zu unserem Kreuzfahrschiff, der Costa Mediterranea, bringt. Vorbei am berühmten "Frame of Dubai", der nachts spektakulär beleuchetet ist, können wir einen ersten Blick auf den Hafen und die Skyline von Dubai erhaschen. Obwohl es bereits gegen Mitternacht (Österreich wäre nun gegen neun Uhr abends) ist, genießen wir die angenehm milde Luft. Das Einchecken ist völlig unkompliziert - unser Gepäck wird uns direkt in unsere Kabine gebracht.

So manch einer unserer Reisegruppe entschließt sich noch für einen kleinen Nightcap an der Bar, bevor es zur kurzen Nachtruhe in die Kabine geht. Morgen geht es früh los - unser erster Ausflug führt uns nach Dubai!

Tag 2 - Dubai: eine Stadtrundfahrt zwischen hohen Türmen und duftenden Gewürzen

Gleich nach dem Frühstück geht es heute für uns auf Stadtrundfahrt durch Dubai. Unser ersten Stopp führt uns zur ältesten Moschee Dubais - ein beeindruckendes Gebäude mit einem ganz besonderen Charme.

Gleich danach zeigt uns unser Reiseführer den Nationalbaum der Vereinigten Arabischen Emirate: den Ghaff-Baum. Seine Wurzeln reichen 30 Meter in die Tiefe und so passt er hervorragend in das trockene Klima. Die Autobahn zwischen Abu Dhabi und Dubai schlängelt sich gleich einem grünen Band durch das Land, da diese Bäume - optisch unseren Weiden sehr ähnlich - als Allee gepflanzt wurden.

Wir erfahren viel von der Entstehung des Landes, den Scheichs und über die Lebensgewohnheiten hier. Natürlich besuchen wir das weltberühmte "Segelhotel", wo die billigste Nacht ohne Frühstück 3.000 Euro kostet. Die große Suite ist für 26.000 Euro pro Nacht verfügbar. Die Skyline von Dubai entstand erst seit der Jahrtausendwende - heute beeindrucken die zahlreichen Wolkenkratzer sehr, unter ihnen der höchste Tower der Welt mit 828 Meter. Dubai wäre nicht Dubai, wenn nicht schon wieder der nächste Superlativ in Planung wäre: ein neuer Tower mit über 1.000 Meter Höhe.

Nach dem Besuch eines Museums mit vielen Informationen zum ursprünglichen Leben in Dubai fahren wir mit einem Schifftaxi, einem beim Zusteigen herrlich wackeligen und trotzdem sehr sicheren Fahrzeug, zu einem der typischen Märkte. Zuerst sind wir am  duftenden Gewürzmarkt, wo wir viel kosten und von Datteln über Weihrauch bis zu Safran und Kurkuma so einiges kaufen. Danach werfen wir noch einen Blick in die funkelnden Auslagen des Gold- und Silberschmuckverkäufer, die vom Stil eine Vielfalt von europäischem Geschmack bis hin zu opulenten indischen Schmuckstücken anbieten. Schon ist unser Ausflug zu Ende und es geht zurück zu unserem Schiff.

Vor dem Ablegen absolvieren wir die Sicherheitsübung und entspannen in der Sonne, bevor es zum exzellenten Abendessen geht. Als besonderes Highlight am Abend folgt die Bierpräsentation und das Bierquiz mit dem Braumeister der Zwettler Brauerei Heinz Wasner - neben tollen Preisen für die Bierspezialisten gibt es lässige Zwettler-Strohhüte und Sonnenbrillen für alle. Die werden wir morgen im Oman gut gebrauchen können und sehr chic aussehen!

Tag 3 - Muscat: die mystische Stadt

In den frühen Morgenstunden legt die Costa Mediterranea im Hafen von Muscat, einer Stadt umgeben von schroffen Bergen und karger Landschaft, an. Für uns geht es im strahlenden Sonnenschein auf einen Ausflug in diese Welt aus tausendundeiner Nacht.

Unser Reiseführer Ajay fragt uns gleich zu Beginn, welche Stadt in Europa alle Omani wohl kennen? Es ist Garmisch-Partenkirchen - hier hat der Sultan des Omans einen Palast, den er immer wieder gerne mit seinem Hofstadt inklusive seines mehr als 100 Mann umfassenden klasssichen Orchesters besucht. Der Sultan hat das Land in die Moderne geführt und gleich ob Straßenbau, Schulen oder Gesundheitsversorgung viel für seine Untertanen erreicht. Jeder Omani bekommt zu seinem 18. Geburtstag ein Stück Land geschenkt und so die Möglichkeit, sich ein Eigenheim zu bauen.

Durch eine überaus saubere und gepflegte Stadt geht es zur großen Moschee, sie ist die größte des Landes und die zweitgrößte des gesamten arabischen Raumes. In der Mitte  hängt in einer Kuppel ein 14 Meter hoher und acht Tonnen schwerer Kronleuchter, den Unmengen an Swarowski-Kristallen zieren. Insgesamt können 21.000 Menschen hier gleichzeitig beten. Für uns Touristen ist sie am Vormittag zugänglich. Frauen müssen dabei lange Hosen oder Röcke, Ärmel und ein Kopftuch tragen, für Männer reichen lange Hosen und Shirt oder Hemd. Eines gilt für uns alle: Schuhe ausziehen!

Im Garten der Moschee können wir Kaffee verkosten, der traditionell mit Datteln serviert wird. Ajay erzählt uns mit einem Grinsen im Gesicht, dass Männer rund 7 und Frauen 3 Datteln am Tag essen sollten - für beste Gesundheit und viel Energie in jeder Lebenslage.

Für uns geht es weiter zu einem Souk - der Oman ist berühmt für seinen Weihrauch, der aus dem Süden kommt. Der grüne ist der von bester Qualität. "Kommt die Muskat-Nuss aus Muscat?" wird Ajay gefragt. Das muss er verneinen, diese stammt aus Nordafrika! Wir schlendern durch den Markt, gustieren und können bei so manchem hübschen Souvenier nicht nein sagen. Nach dem Besuch des Königspalastes im alten Muscat und eines Museums geht es wieder zurück zum Schiff.

Dort heißt es „Heute kochen“ für uns! Seminarbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer aus Hollabrunn zeigt uns Köstlichkeiten wie ihren Getreidesalat. Und schon folgt das lustige Nachkochen – alle, ob Männer oder Frauen, sind mit Feuereifer dabei und in Teamwork wird geschnitten, gerührt und gekostet. Gemeinsam mit Mimi Krenn, Seminarbäuerin aus der Buckligen Welt, entstehen so in kurzer Zeit viele Leckereien. Als Abschluss plaudern Wolfram Pircher und Reisebüro-Inhaber Fritz Moser mit den Reiseteilnehmern über die Ursprünge der Bier- und Genusskreuzfahrt und erzählen amüsante Geschichten ihrer gemeinsamen Reisen.

Abends steht die weiße Nacht auf dem Programm und wir freuen uns schon auf unseren morgigen Tag auf See, der mit einem Frühschoppen der legendären Jazz-Gitti beginnt.

Ein Rezept für unsere NÖN-Leser zum Ausprobieren:

Getreidesalat:

50 g Couscous (oder Dinkelreis oder Ebly), 50 g kernlose Weintrauben, 50 g Äpfel, 50 g Beeren (zB Erdbeeren), 1 Pfirsich, ½ Bund Frühlingszwiebel, je eine halber roter oder grüner Paprika, 2 feste Paradeiser, 250 g Sauerrahm, eventuell etwas Mayonnaise, 1 EL Senf, 1/8 Liter Essig, 1/16 Liter Öl, 250 g Schafkäse, 100 g Walnüsse, Petersilie, Salz, Pfeffer.

Tipp: man kann auch in Streifen geschnittenen Schinken dazu geben.

Das Getreide bissfest kochen und abkühlen lassen. Weintrauben halbieren und schneiden. Äpfel, Pfirsich, Zwiebel und Paprika klein würfelig schneiden. Sauerrahm mit Mayonnaise verrühren und mit Senf, Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Mit Getreidereis, Gemüse und Obst verrühren und nochmals abschmecken. Mit gehackten Walnüssen, geschnittenem Schafkäse und Kräuter servieren!

Guten Appetit!

Tag 4: auf See – Frühschoppen mit Jazzgitti & Witze-Contest

„Geht es euch gut und seid´s ihr fit?“, fragt Jazz-Gitti gleich zu Beginn in die Runde und schon geht es schwungvoll zu Jodelklängen in die „Morgengymnastik“. Die Hände gehen Richtung Himmel, der Po wackelt und auch Gitti selbst hält nichts auf der Bühne. Ob auf einem Schoß der Herren schnell mal hingesetzt oder zu einem Tänzchen aufgefordert, das Publikum ist immer Teil der Show und alle, wirklich alle machen begeistert mit.

Kreuzfahrt-Gewinnerin Anita Kalteis aus Schwarzenbach/ Pielach genießt mit ihrem Lebensgefährten Hannes Krickl die 4. NÖ Bier- und Genuss-Kreuzfahrt. „Die Weite und Unendlichkeit des Meeres, diese sanften Farben und diese einzigartige Stimmung hier - das beeindruckt mich am meisten! Welch einzigartiges Erlebnis“, freuen sich die beiden über jeden Tag an Bord der Costa Mediterranea.  |  Fotograf & Fee

Fesch in der pinken Lederhose singt sie „I wü a Lederhosn“ und man merkt gleich: hier sind die echten Jazz-Gitti-Fans. Die Lieder werden lautstark mitgesungen und die Stimmung kocht. Mit Reinhold, Hans und Rudi holt sie sich männliche Verstärkung aus dem Publikum und diese zeigen uns einmal sexy Posen und das andere Mal „den Arnold“, je nachdem welches Wort Gitti singt. Kein Wunder, dass die Zeit wie im Flug vergeht und schon ist das letzte Lied „Kränk di net“ dran. Dabei halten sich alle an den Händen und schunkeln (und singen) mit!

Im Anschluss nimmt sich Gitti viel Zeit für ihre Fans und macht mit allen ein Foto. Volksnah, urig und eine Stimmungskanone – schon jetzt freuen wir uns auf den Galaabend mit ihr!

Doch nun sind erstmal die Witze-Erzähler dran. Hans, Rosa, Frieda, Helmut, Helga, Monika, Anneliese, Hannes, Gerhard und Hans stellen sich der strengen Jury bestehend aus Fritz Moser und Simone vom Reisebüro Moser, Heinz Wasner von Zwettler Bier und Seminarbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer. Für Moderator Wolfram Pirchner kein leichtes Unterfangen, die Jury zu einer Entscheidung zu bewegen – ein Witz folgt dem nächsten, das Publikum zerkugelt sich vor Lachen und so ist es oftmals sehr schwer, den Sieger zu küren.

Nach Witzen zu Himmel und Schweinsbraten, Badezimmern und Pfarrern oder der Musterung und den allseits bekannten Grafen Bobby und Rudi kämpfen Helga und Helmut um den Sieg. Der Klosterschwesternwitz von Helmut ist es, der die Jury und das Publikum am meisten begeistert. Als Hauptpreis geht es für Helmut mit dem Flugzeug zum Automobil-Salon in Genf.

Für uns alle heißt es nach diesem schwungvollen Morgen, der die Lachmuskeln schon sehr, sehr stark strapazierte ab an Deck in die herrliche Sonne. Auf offener See genießen wir die Erholung und freuen uns schon auf morgen – denn da legen wir in Khasab an. Diese Region im Norden des Omans wird aufgrund der imposanten Fjordlandschaft als „Norwegen Arabiens“ genannt!

Tag 5: Khasab – zwischen alten Festungen und neuen Schmugglern

Mittlerweile sind wir auf der Halbinsel Musandam angekommen. Dieser Teil im Norden des Oman wird auch das „Norwegen Arabiens“ genannt. Die atemberaubende Landschaft mit Fjorden, türkisfarbenem Wasser und weißen Kalkfelsen zeigt sich uns in ihrer kontrastreichen Schönheit.

Auf einer Fahrt in die Umgebung der Hauptstadt Khasab besichtigen wir alte Festungen und können unsere Füße erstmals ins Meer stecken und die angenehmen Temperaturen genießen. Wir bewundern die Strände und die Weite der See. Auf den Hügels befinden sich die Wohnhäuser der Fischer – keine kleinen Häuschen, sondern richtige Villen sehen wir inmitten des wenig besiedelten Umlandes. „Die Fischer hier sind reich und können sich ein schönes Leben leisten“, erklärt unser Führer Khalif. Da es hier kein Nachtleben oder sonstige Vergnügungen gibt, treffen sie sich abends zum Plaudern oder gemeinsamen Essen. Die Frauen, die tagsüber in den Häusern sind, fahren dann gerne zum Shoppen – eines der wenigen „Hobbies“, denen man hier außerhalb des Hauses nachgehen kann. Im Sommer erreicht es gerne mal 50 Grad – da ist es jetzt im Februar vergleichsweise angenehm kühl, auch wenn wir Europäer schon ins Schwitzen kommen.

Am Hafen erfahren wir eine spannende Geschichte von unserem Reiseleiter: Schmuggler aus dem Iran kommen mit Schiffen voller Ziegenfleisch morgens an und verkaufen dieses hier. Im Gegenzug erwerben sie Elektrogeräte, die sie dann abends mit nach Hause bringen. Ein zwar nicht legaler Handel, der jedoch gut zu funktionieren scheint und bei dem die Ordnunghüter wegschauen. Für den Besuch im Bazar lernt uns Khalif noch ein paar Worte Arabisch: Guten Morgen und auch „nein“. Ein Wort, das man auf einem Souk immer gut gebrauchen kann, wenn die Händler lästig werden.

Der Nachmittag dient der Entspannung auf dem Schiff – wer aber etwas erleben möchte, der hat die Qual der Wahl. Es gibt unzählige Aktivitäten an Bord – vom Tanzkurs über sportliche Veranstaltungen bis hin zu Live-Aufführungen und der Wahl des Mister Kreuzfahrt. Vor der Kabine ist ein „Postkasten“, indem wir jeden Tag die neue Bordzeitung finden – voll mit Tipps, allen wichtigen Inforamtionen und  vielen Neuigkeiten. Zeit für Langeweile gibt es hier mit Sicherheit nicht!

Abends legt die Costa Mediterranea Richtung Abu Dhabi ab – wo es morgen auf Panorama-Tour durch diese spannende Stadt geht!

Tag 6: Abu Dhabi – Wolkenkratzer, futuristische Gebäude und eine Powerfrau

Mit Abu Dhabi besuchen wir heute die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Durch die Pflanzung von mehr als einer Million Bäume wirkt die Stadt wie ein grünes Paradies inmitten der Wüste ringsum. Mangroven – Bäume die im salzigen Wasser wachsen – stehen unter besonderem Schutz und bilden einen 19 Kilometer langen Wald, der ein Paradies für viele Tier- und Pflanzenarten ist. Es ist – wieder einmal müssen wir das feststellen – eine sehr saubere Stadt, deren Bild von Hochhäusern imposanter Archtitektur in einer einzigartigen Skyline einerseits und Gebäuden aus längst vergangenen Zeit andererseits geprägt ist.

Unser erster Stopp führt uns zur Scheich Zayid Moschee, die aus weißem Marmor gebaut ist und uns schon aus der Ferne strahlend entgegen leuchtet. Gleich am Anfang der Stadt begrüßt sie die Gäste und ist auch für Touristen zugänglich. 50.000 Personen können hier gleichzeitig beten. Und auch hier ist Österreich vertreten: Unmengen an Swarowski-Kristallen bringen die Leuchter zum Funkeln. Bereits 1996 wurde mit dem Bau begonnen, der dann 2007 vollendet wurde.

Weiter geht es in die „Palaststraße“. Hier finden sich die Paläste der königlichen Familie wie der Palast des Kronprinzen. Offizielle Besucher wie erst vor kurzer Zeit der Papst werden vom Kronprinz willkommen geheißen und begleitet. Am Strand von Abu Dhabi beeindruckt die Skyline der Wolkenkratzer. Malerisch reihen sie sich aneinander, jeder sieht anders aus, hat unterschiedliche Formen und Farben. Und immer wieder sehen wir spannende Lösungen für die Abschattung – einem wichtigen Aspekt in einem Land, wo die Sommer sehr, sehr heiß sind. Im Emirates Palace Hotel kann man dem Luxus auf besondere Art frönen: mit einem Capuccino mit Goldblättchen für rund 18 Euro. Das Luxushotel ist wie eine arabische Stadt im Kleinen aufgebaut und besticht durch eine herausragende Architektur.

Einer der Höhepunkte der heutigen Tour ist der Louvre von Abu Dhabi. Die einzelnen Inseln der Stadt sind einem bestimmten Thema gewidmet – hier sind es 27 Quadratkilometer, auf denen sich alles um Kultur dreht. 2017 gelang dem Scheich mit der Eröffnung des Louvres etwas besonders Herausragendes: für 30 Jahre und sechs Monate verlieh die französische Regierung den Namen „Louvre“ und ermöglicht durch eine Zusammenarbeit mit 30 berühmten französischen Museen eine Ausstellung, die in der arabischen Welt einzigartig ist. Ganz besonders ist auch die Architektur des Museums, wo 7850 Sterne die Kuppel bilden und Dattelpalmen als Inspiration für die Gestaltung des „Dachs“ dienten. Was für Eindrücke dieser grandiosen Stadt!

Abends steht heute aber auch noch ganz besonderes Entertainment mit dem Galakonzert von Jazz Gitti auf dem Programm. Eine Powerfrau auf der Bühne und das Publikum steigt sofort total ein – nur ein paar Sekunden braucht sie und alle stehen, klatschen mit und die Stimmung steigt auf Höhe der Wolkenkratzer. Wahnsinn, was für eine Energie, was für eine Gute-Laune-Kanone.

Morgen wird es für uns dann noch einmal sehr rasant: es geht in die Ferrari-World von Abu Dhabi!

Tag 7: Abu Dhabi – rasantes Fahrvergnügen in der Ferrari-World

Vor kurzer Zeit haben wir noch die Schneewehen auf den Straßen gesehen, heute ist es der Sandsturm, der den Sand über die Straßen tanzen lässt. Ganz Abu Dhabi wirkt wie weichgezeichnet, da der Sand die Luft diesig erscheinen lässt.

Wir sind heute zum größten Indoor-Funpark der Welt, der berühmten Ferrari-World, unterwegs. Auf acht Hektar gibt es rund 20 Attraktionen rund um das Thema Ferrari und Geschwindigkeit – und da sehen wir sie schon: die schnellste Achterbahn der Welt, die Formula Rossa. In 2,9 Sekunden ist man von 0 auf 100 km/h, ihre Spitzengeschwindigkeit liegt bei 240 km/h. Auf der Aussichtsplattform werfen wir einen ersten Blick auf diese Attraktion und dann geht es für die Wagemutigen unter uns schon zum Eintritt. Ein sehr intensives Erlebnis ist es, wenn man von den Kräften in den Sitz gedrückt wird und fast der Atem stockt bei dieser Beschleunigung.  Ja, man kann sich nun besser in die Rolle des Rennfahrers einfühlen und hat vielleicht noch ein wenig mehr Respekt vor diesem Motor-Sport. Auf der Huss Rides geht es vertikal 62 Meter hoch und wieder hinunter – hier sollen die G-Kräfte simuliert werden, wie sie ein F1-Rennfahrer spürt. Aber es gibt auch „gemütliche“ Attraktionen, Vorführungen und Fahr-Simulatoren. In der Galleria Ferrari können wir eine große Sammlung an Ferraris bewundern. Was für ein Einblick in die Welt der schnellen Autos, der roten Göttin, wie sie ihre Fans liebevoll nennen!

Bei der Rückfahrt von der Insel Yas sehen wir den Warner Bros Themenpark und die Yas Wasserwelt. Der Sandsturm hält noch immer an und dieser Wind ist es auch, der unser Ablegen und die Weiterfahrt nach Dubai unmöglich macht. Die Costa Mediterranea bleibt in Abu Dhabi und wir lassen uns überraschen, wie es morgen weitergeht.

Abends genießen wir unseren letzten Abend an Bord – bei einer Slide Show unserer Fotos in der Isola Bella lassen wir die vergangenen aufregenden Tag Revue passieren. Was haben wir nicht alles erlebt, in welch orientalische Welten durften wir eintauchen! Eine grandiose Kreuzfahrt neigt sich dem Ende zu, aber bevor wir zu wehmütig werden, schlendern wir noch einmal von Bar zu Bar, von Tanzfläche zu Tanzfläche. Und sind schon gespannt, wo wir morgen aufwachen.

Tag 8: die Heimreise – der Wind hält uns auf Trab

Eigentlich hätten wir ja heute in Dubai aufwachen sollen – eigentlich, denn der Sturm machte es der Costa Mediterranea unmöglich auszulaufen. Nun reiht sich Durchsage an Durchsage, wie es weitergehen soll. Für uns aber sehr entspannt – Fritz Moser und Simone haben alles bestens im Griff und wir können ohne Stress oder Sorge über den Transfer der weiteren Dinge harren.

Und ein Kreuzfahrschiff ist wahrlich kein schlechter Ort zum Warten. Gegen zehn Uhr verlassen wir das Schiff und es geht mit Bussen ins rund 140 km entfernte Dubai. Dort fahren wir direkt zum Flughafen, können noch in Ruhe im Duty free shoppen und am späten Nachmittag starten wir Richtung Wien. Rund sechs Stunden beträgt unsere Flugzeit, die dank feinem Essen, Fernseher und Spielen wie „im Flug“ vergeht. Am Flughafen wartet schon unser Bus und entspannt geht es nach Hause!

Die 4. Bier- und Genusskreuzfahrt ist zu Ende – und wir freuen uns schon auf Nummer Fünf. „Schade, dass es nun wieder so lange dauert, bis wir in See stechen!“, ist so mancher Teilnehmer doch ein wenig wehmütig. Es liegt eine schlichtweg wundervolle Zeit hinter uns – dank der vielen Fotos können wir nun zu Hause immer wieder in diese besondere Stimmung eintauchen und so auch in der Heimat Urlaubsluft schnuppern!

Fotos & Reisebericht by Fotograf & Fee!