Storchenstadt stellt sich in der Ortsreportage vor

Die Freistadt Rust blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Zum 100. Geburtstag des Landes widmet sich die Stadt ihrer Historie etwa mit einer Freiluft-Ausstellung.

Erstellt am 07. Oktober 2021 | 00:00
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Foto: Artinger/Freistadt Rust

Das Burgenland feiert heuer bekanntlich seinen 100. Geburtstag. Die Freistadt Rust hat sich daher zum Ziel gesetzt, dieses historische Ereignis gebührend zu feiern. Im Rahmen des Jubiläums zeigt die Freistadt Rust eine „Ausstellung im öffentlichen Raum“ und eine Ausstellung im Kremayrhaus unter dem Titel „100 Jahre Burgenland - Eine Zeitreise durch die Freistadt Rust.“

Die Ausstellung erstreckt sich durch die gesamte Altstadt von Rust. Anhand von großformatigen Fototafeln werden eindrucksvolle, historische Ansichten von Rust aus 100 Jahren, in einem einzigartigen Ambiente, gezeigt. Vom Rathausplatz 17, den Stadthafen, der Seestraße bis in die Ruster Bucht erstreckt sich die Fotoausstellung.

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Historische Ansichten. In Rust werden aktuell zwischen Rathausplatz und See alte Ansichten im Großformat ausgestellt. 
Artinger/Freistadt Rust

Das Kremayrhaus am Conradplatz, am Beginn der Ruster Hauptstraße, zeigt interessante Dokumente aus dem umfangreichen Archiv. Darunter etwa historische Schulfotos aus Rust — mit einigen klingenden Namen, die auch heute noch in Rust vertreten sind.

„Wir bedanken für die tolle Zusammenarbeit bei Heidi Vukovits und Vukovits Graphic & Exhibit-Design Culturepublics, die die Ausstellung konzipiert hat“, freut man sich seitens der Freistadt über das Engagement und die Liebe, die in die Ausstellung zum 100. Geburtstag investiert wurde.

Auch literarisch setzt man sich in der Storchenstadt mit der eigenen Geschichte auseinander. Wolfgang Bachkönig hat anlässlich des Landes-Geburtstage eine Broschüre über 100 Jahre Burgenland und der Freistadt Rust gestaltet – diese ist zum Preis von fünf Euro im Rathaus und Kremayrhaus erhältlich.

Breites Angebot für alle Geschmäcker

In der Freistadt freute man sich heuer wie auch im Vorjahr über ein Plus im Tourismus. Das reichhaltige Angebot in der Storchenstadt lockt dabei Gäste aus nah und fern —

neben den Störchen und dem reichen Kulturangebot wirkt dabei vor allem die landschaftliche Schönheit der Region als Publikumsmagnet. Rust eignet sich perfekt als Ausgangs- und Zielort für Radtouren und Ausflüge. Kulinarisch und beim Thema Wein ist die Freistadt unvergleichbar gut aufgestellt. Gerade im Herbst laden die letzten sonnigen Tage zum Radfahren — besser ausklingen lassen als mit einem Glaserl Sturm, einem Jungwein und einem Heurigenbrot kann man einen Ausflug an den Neusiedler See ohnehin kaum.

Zahlen und Fakten

Rust ist als Freistadt auch ein eigenständiger Bezirk — der kleinste Österreichs. Gerold Stagl ist daher nicht nur Bürgermeister der 1985 Haupt- und 993 Nebenwohnsitzer, sondern auch Bezirkshauptmann.

Die Storchenstadt liegt zwischen Ruster Hügel und dem Neusiedler See auf einer Seehöhe von 123 Meter. Partnerstädte sind die „Bierstadt„ Kulmbach in Bayern sowie Tokaj in Ungarn — wie Rust ebenfalls eine Süßwein-Metropole.

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