Alles Gute zum Runden, Kurt Korbatits!. Der Alt-Bürgermeister Eisenstadts feiert seinen Achtziger. In seine Amtszeit fielen die Errichtung des Allsportzentrums, die Fuzo, das Bundesschulzentrum u.v.m.

Von Nina Sorger. Erstellt am 06. September 2017 (04:56)
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Heute. Kurt Korbatits im Kreise seiner Kollegen in der ÖVP Burgenland, wo er tagtäglich sein Büro nutzt.
zVg

Kurt Korbatits, Landesobmann des Seniorenbundes und Bürgermeister a. D. Eisenstadts, feierte am 2. September seinen 80. Geburtstag.

„Kurt Korbatits war seit seiner Jugend Spitzensportler, Unionsfunktionär und Politiker. Noch heute ist er als Landesobmann des Seniorenbundes tätig. In seiner politischen Laufbahn hat er als Bürgermeister von Eisenstadt maßgeblich zur Entwicklung der Stadt beigetragen“, so ÖVP-Obmann Thomas Steiner zu den Erfolgen des Jubilars.

Damals. Auf dieser Aufnahme ist Kurt Korbatits (M.) 1963 im Büro von Landeshauptmann Josef Lentsch bei einer Sportlerehrung zu sehen.
BVZ, ZVg

Ab 1965 war er Mitglied des Gemeinderates. 1977 ging er in die Wahl und ging als Sieger mit 19 Mandaten (SPÖ 9, 1 Namensliste) aus der Wahl hervor. Wenn der rüstige Jubilar erzählt, gerät er ins Schwärmen: „In unserer Jugend war der Schlossteich unser Schwimmbad.“ Und erzählt vom Wasserhandballteam, mit dem er und seine Kameraden österreichweit für Furore sorgten: „Wenn es ein Match gegen Oberwart gab, kamen bis zu 500 Zuseher.“

Und die Anreise zu den Auswärtsmatches war nicht immer leicht: „Busse oder Ähnliches konnte damals keiner bezahlen. Damit wir zu den Matches fahren konnten, stellte uns Landeshauptmann Lentsch seinen Dienstwagen mit Chauffeur zur Verfügung, sonst wären wir dort niemals hingekommen.“

In Korbatits Zeit fiel auch die Errichtung der Fußgängerzone in Eisenstadt: „Die Hauptstraße war damals derart verparkt, es gab keine Umfahrung — eine Lösung musste her.“ Bei der Befragung der Bevölkerung stimmten damals 73,5% der Teilnehmenden für eine Fußgängerzone. Und wie es ausschaut, will er noch lange weitermachen: Am 6. September stellt er sich erneut zur Wahl als Landesobmann des Seniorenbundes. Und fragt man ihn abschließend, ob er rückblickend etwas anders gemacht hätte, meint er: „Nichts, aber gar nichts.“