Spital Eisenstadt: Genug Ärzte?. Vor einigen Wochen wurden die Dienstplätze für Ärzte geändert, Robert Maurer versichert optimale Versorgung.

Von Nina Sorger. Erstellt am 26. Januar 2017 (05:49)
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Versorgt. Vonseiten des Krankenhauses wird versichert, das sich niemand Sorgen machen muss.
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Ein besorgter Leser meldete sich bei der BVZ, weil er Engpässe bei den Anästhesie-Ärzten — also jenen, die unter anderem für die Narkose zuständig sind — im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt sieht. Seinem Verständnis nach sind in den Nächten nur mehr zwei Anästhesie-Ärzte vor Ort, einer für den Notarztwagen und einer für die Intensivstation. Daher könnte es sein, dass einfache Operationen quasi über Nacht „liegen bleiben“.

Robert Maurer, Gesamtleiter des Krankenhauses Eisenstadt, räumt ein: „Ja, es gab schon vor Längerem eine Organisationsveränderung im Bereich der Anästhesie.“ Und erklärt: „Das passierte deshalb, damit wir die Ressourcen am Tag besser nutzen können.“ Dadurch können die Wartelisten für Operationen schneller abgearbeitet werden.

Maurer weiter: „Ein Anästhesie-Arzt steht für die Intensivstation zur Verfügung, einer für den OP und ein weiterer Arzt der Anästhesie macht den Notarztdienst. Somit sind drei Ärzte im Nachtdienst, wobei es noch einen weiteren Anästhesisten im Hintergrunddienst gibt.“ Das System ist seit September in Betrieb und habe sich bewährt, so Robert Maurer: „Das ist 1:1 dasselbe System wie in vielen anderen Spitälern. Es braucht sich niemand Sorgen machen, dass er nicht behandelt wird.“