Neues Tanklöschfahrzeug für FF Zillingtal

Der Gemeinderat beschloss den Kauf des neuen Feuerwehrautos vorzuziehen.

Erstellt am 26. Dezember 2021 | 06:34
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Neuzugang. Die Zillingtaler Feuerwehr bekommt ein neues Fahrzeug mit 3.000 Liter Tank.
Foto: Foto FF Eisenstadt

Die Freiwillige Feuerwehr Zillingtal bekommt demnächst ein neues Tanklöschfahrzeug. Das neue Gefährt soll über einen 3.000 Liter Tank verfügen. Die Kosten werden auf 360.000 Euro geschätzt. Bei der Sitzung in der Vorwoche gab der Gemeinderat grünes Licht für diese Investition.

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Ortschef. Bürgermeister Johann Fellinger setzt auf Vorsorge. Foto: zVg
Foto: BVZ

Eigentlich würde für eine Gemeinde mit knapp unter 1.000 Einwohnern (1. Jänner 2021: 991) ein kleineres Fahrzeug, etwa mit 2.000 Litern ausreichen, erklärt Bürgermeister Johann Fellinger. „Der Preisunterschied von einem Fahrzeug mit 2.000 Liter Tank zu einem 3.000 Liter Tank beträgt gerade einmal 1.000 Euro.“ Bei einer Investitionssumme von 360.000 Euro sei das eine zu vernachlässigende Preissteigerung. Insgesamt würden die hohen Kosten „natürlich wehtun, aber es muss eben sein“, betont der Ortschef. Bei der Sicherheit der Bevölkerung dürfe man keinesfalls sparen. Bisher habe man nur Fahrzeuge ohne eigene Wasserversorgung im Ort.

Apropos Preissteigerung: Eine solche machte es erst notwendig, dass schon heuer ein neues Fahrzeug angeschafft werden muss. „Ab 2022 steigen die Preise nämlich um zehn Prozent, was für uns Mehrkosten von 40.000 Euro bedeutet hätte“, legt Fellinger die Gründe da. Daher sei die verfrühte Anschaffung die sinnvollste Lösung, was auch der Gemeinderat so sah. Angeschafft wird das Fahrzeug über die Bundesbeschaffungsgesellschaft. Zuvor ist allerdings noch bürokratischer Hürdenlauf notwendig: „Die Details müssen wir noch mit allen Förderstellen und der Feuerwehr abklären“, so Fellinger. Neben der Freiwilligen Feuerwehr und dem Landesfeuerwehrkommando, die das Fahrzeug klassifizieren müssen, ist auch noch die Zustimmung von Landesrat Heinrich Dorner bezüglich der Förderung abzuwarten. Parallel müsse nun die Beschaffung rechtzeitig vor der Preiserhöhung starten, um der Gemeinde 40.000 Euro zu sparen.