Versteckte Wanderung in Purbach. Ein gut versteckter Wanderweg findet sich im Gemeindegebiet von Purbach: der Gutenberggraben.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 30. April 2021 (03:22)
Historisch. Beim Startpunkt, dem Spitzkreuz, findet man Interessantes, etwa die Überreste eines Eingangs.
BVZ

Der Gutenberggraben bietet eine schöne Wanderstrecke. Der Graben ist nordwestlich der Gemeinde Purbach, mitten im Leithagebirge.

Die Wanderung kann man beim Haus am Kellerplatz starten und über die malerische Kellergasse und die Fellnergasse bis zum Spitzkreuz gehen.

Will man nicht durch die Stadtgemeinde gehen, kann man auch hier das Auto abstellen. Hier hält man sich weiter geradeaus in Richtung Leithagebirge und biegt nach rund 100 Metern links in einen unbefestigten und nicht barrierefreien Feldweg ab.

Start. Schon vom Spitzkreuz kann man den Gutenberggraben erkennen (Bild l.). Folgt man der Straße und einem Feldweg, der nach links abgeht, erreicht man einen idyllischen Waldweg, auf dem man vom Vogelgesang und einem sanften Wasserrauschen begleitet wird.
Janisch, Janisch

Bald erreicht man einen kleinen Bach. Er entspringt im Grünwald im Leithagebirge und fließt durch Purbach bevor er in den Neusiedler See mündet. Diesem Weg folgt man ein gutes Stück im Wald, begleitet vom leisen Plätschern des Bachs und viel Vogelgesang. Bei einer Gabelung hält man sich links und geht links vom Bach weiter, ins Gebirge hinauf. Der Weg schlängelt sich weiter durch das Leithagebirge – bei Gabelungen sollte man sich immer links halten. So steigt man langsam wieder hinab, in den benachbarten Graben, den Soferlgraben. Über diesen gelangt man letztendlich auf den Kirschblütenradweg B12.

Auf diesem geht man wieder links, in Richtung Purbach zurück und findet sich beim Spitzkreuz wieder. Für die Strecke braucht man rund 1.5 bis zwei Stunden.