Hoher Besuch in Weinbauschule Eisenstadt

Auma Obama, Halbschwester von Barack Obama, informierte sich in Weinbauschule über Bio-Landwirtschaft.

Erstellt am 30. Oktober 2021 | 06:35
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V.l.:Direktorin Eva Ackerl, Doris Schmidauer (Sauri Kuu-Foundation), Leo Schmidt, Astrid Eisenskopf, Matthias Lang, Jan Schneider, Aimee Lang und Auma Obama.
Foto: zVg

„Jo, eh nett“, nahmen es die Schüler gelassen. „Eine große Auszeichnung“, betonte hingegen ihre Direktorin Eva Ackerl. Immerhin kommt Barack Obamas Halbschwester Auma nicht jeden Tag in die Weinbauschule Eisenstadt. Die Kenianische Aktivistin versuchte sich bei ihrem Besuch ein Bild über die Bio-Landwirtschaft im Burgenland zu machen. Von Apfelspalten über Säfte und Setzlinge bis hin zur Werkstatt zeigten die Schüler, was ihre Schule so alles zu bieten hat. Obama hat einen Doktor der Uni Bayreuth, spricht also sehr gut Deutsch. Bei Worten wie Vogerlsalat oder Paradeiser musste sie trotzdem nachfragen.

Besonders beeindruckt zeigte sie sich von den riesigen Kürbissen, von den Äpfeln, die gänzlich ohne Abfall verwertet werden und, dass die Eisenstädter so ehrlich sind, dass die Kasse des Selbstbedienungs-Gemüsekiosks der Schule immer stimmt. „Kann ich den gleich mitnehmen“, scherzte sie, als Ackerl ihren Werkstatt-Lehrer Christian Kroyer mit „er repariert alles!“ vorstellte. „Endlich ein Mädchen“, freute sie sich, als sich ihr die Schülerin Aimee Lang vorstellte. Es gäbe noch neun weitere , fügte Ackerl an. Der Besuch kam zustande, nachdem sich das Büro von Ernährungs-Landesrätin Astrid Eisenkopf in Wien mit Obamas „Sauti Kuu“-Foundation ausgetauscht hatte. Obama versucht mit dieser über Ernährungsprogramme die Armut in ihrer Heimat Kenya zu bekämpfen. Sie war schnell überzeugt, dass sie sich von den Landwirten im Burgenland etwas abschauen könne und bat um einen Besuch. „Dass jemand wie Auma Obama auf uns aufmerksam wurde, spricht für die heimische Bio-Landwirtschaft, so Eisenkopf.