Zwei Burgenland-Sieger bei Preis für Sicherheit. Zwei Gewinner gab es beim Sicherheitspreis. Leer ging leider die nominierte Jugendgruppe der Wasserrettung aus.

Von Doris Fischer. Erstellt am 21. April 2019 (05:33)
Gregor Hafner
Beim Sicherheitspreis. Die Jugendgruppe der Wasserrettung Burgenland war für den Sicherheitspreis nominiert. Obwohl sie keinen Preis gewonnen haben, waren sie mit vollem Eifer dabei.

Auf Initiative der Vernetzungs- und Informationsplattform Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) wurde am Donnerstag vergangener Woche im Eisenstädter Schloss Esterhazy zum zweiten Mal der Österreichische Sicherheitspreis verliehen. Hierbei wurden in acht Kategorien jene ausgezeichnet, die im Alltag und in den großen österreichischen Blaulicht- und Freiwilligen-Organisationen ihr Bestes für Österreichs Sicherheit geben.

Zwei Sieger kommen aus dem Burgenland. Eine Auszeichnung bekam die Kooperation des Kriseninterventionsteams Rotes Kreuz Burgenland und des SOS-Kinderdorfes Burgenland.

Jugendgruppe der Wasserrettung

Für den Sicherheitspreis war auch die Jugendgruppe der Wasserrettung Burgenland nominiert. Preis gab es für die Jugendlichen leider keinen. „Trotzdem haben sie den Abend genossen“, freuen sich die Jugendbetreuer der Wasserrettung. „Wir wollen Menschen helfen, die in Not sind“, fassen die Jugendlichen ihre Motivation, Mitglied bei der Wasserrettung zu sein, zusammen.

Einmal die Woche geht es für die durchschnittlich 15 bis 20 jugendlichen Rettungsschwimmer zum Training. Dabei steht neben Rettungsschwimmen auch Erste Hilfe auf dem Trainingsplan. „Ab dem achten Lebensjahr können geübte Schwimmer schon der Wasserrettung beitreten“, heißt es vonseiten der Landesorganisation der Wasserrettung.

Bei wirklichen Notfällen kommen die Jugendlichen noch nicht zum Einsatz. „Aber bei Übungen oder Veranstaltungen, wie dem Triathlon bekommen sie kleine Arbeiten zugeteilt“, erzählt die Sprecherin der Wasserrettung, Alexandra Solleder.