Im Neufelder See ertrunken: Wegen Tötung wird ermittelt

Erstellt am 29. August 2018 | 03:45
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Rettungseinsatz. Anfang August wurde der 19-Jährige, der beim Baden untergegangen war, mit dem Hubschrauber ins Spital gebracht, wo er starb.
Foto: Symbolbild: Sorger
Da Verletzungen auf den ersten Blick nicht zum Ertrinken passten, wurde im Fall des 19-jährigen Ertrunkenen ermittelt.
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Im Fall jenes 19-jährigen Wieners, der Anfang August leblos aus dem Wasser des Neufelder Sees geborgen wurde und anschließend an den Schäden starb ( die BVZ berichtete ), wurde in den vergangenen Wochen „wegen vorsätzlicher Tötung“ ermittelt.

„Die Ermittlungen gegen Unbekannt wegen vorsätzlicher Tötung wurden eingeleitet, da Fremdversschulden nicht eindeutig ausgeschlossen werden konnte“, erklärt Staatsanwalt Roland Koch: „Die Verletzungen, die der Mann aufwies, konnten auf den ersten Blick nicht durch bloßes Ertrinken erklärt werden.“

Um dies zu klären, sei eine Obduktion angeordnet worden: „Noch sind nicht alle Untersuchungsergebnisse da, aber nach derzeitigem Ermittlungsstand sieht es so aus, dass der Verdacht auf Fremdverschulden nicht berichtigt werden kann“, so Staatsanwalt Koch.

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