Bank-Umbau in Eisenstadt startet. Nachbarhäuser der Bank Burgenland werden derzeit abgerissen, dann wird Zentrale entkernt. Fertigstellung für 2020 geplant.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. April 2019 (05:59)
Nina Sorger
Abriss. Neben der Bank-Burgenland-Zentrale wurden zwei Häuser zugekauft, die dieser Tage abgerissen werden und auf 1.000 Quadratmetern Platz für einen Zubau bieten sollen. Foto: Nina Sorger

Eigentlich war der große Umbau der Bank-Burgenland-Zentrale in der Neusiedler Straße bereits für 2018 geplant, doch nun konnte endlich mit dem Abriss der benachbarten Häuser begonnen werden. Den Grund für die Verzögerung erklärt Vorstandsdirektor Gerhard Nyul: „Wir haben uns entschlossen, den Kundentresor schon jetzt zu erneuern – das war in der ersten Bauphase nicht vorgesehen, der Tresor war schon 40 Jahre alt. Die Kundenschließfächer umzusiedeln, hat einige Zeit gedauert.“

Sobald die Nachbarhäuser, auf deren Grund später ein rund 1.000 Quadratmeter großer Zubau zur Bankzentrale errichtet werden soll, abgerissen sind, wird mit der Entkernung des bestehenden Gebäudes begonnen. „Das dauert etwa bis Mitte des Jahres, danach ist der Baubeginn geplant – entsprechende Verhandlungen laufen gerade.“

Am Bauvorhaben selbst habe sich nichts geändert, so Nyul: „Es muss eine thermische Sanierung vorgenommen und zeitgemäße Büroausstattung geschaffen werden: Wir haben beispielsweise keine Klimaanlage.“ Die Eröffnung der neuen Zentrale, die dann rund 200 Mitarbeiter fassen wird, ist laut Nyul für den Weltspartag 2020 geplant. Bis dahin bleibt die Bankfiliale im Grawe-Gebäude gegenüber der Zentrale, die anderen Abteilungen sind in der ehemaligen Gebietskrankenkasse.