Eisenstadt: Kindergarten am Krautgartenweg im Plan

Erstellt am 29. April 2019 | 07:07
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Eisenstadt Kraugartenweg Kindergarten im Plan Frag die BVZ
Im Bau. Der neue Kindergarten am Krautgartenweg erhält derzeit seine Fassade und soll, wenn alles nach Plan verläuft, im September dieses Jahres eröffnet werden und sechs Kindergartengruppen führen. Foto: Nina Sorger
Foto: Nina Sorger
Am Krautgartenweg entsteht derzeit für rund 2,4 Millionen Euro der siebente städtische Kindergarten.
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Foto: Bischof, NÖP

Leser Michael M. aus Oberpullendorf fragte: „Was ist das für ein weißes Gebäude neben dem Parkplatz am Krautgartenweg in Eisenstadt?“

Bei diesem Gebäude handelt es sich um den noch im Bau befindlichen Kindergarten Krautgartenweg, der bereits seine Fassade erhält. Diese Kinderbetreuungseinrichtung ist der siebente städtische Kindergarten.

Aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in der Landeshauptstadt wurde dieser neue Kindergarten notwendig. Durch die bevorstehende Schließung der von einem Verein geführten Kinderbetreuungseinrichtung in der Gölbeszeile musste ein für einen späteren Zeitpunkt geplanter Zubau in der Größe von zwei Gruppenräumen schon jetzt errichtet werden.

Der neue Kindergarten wird nun aus sechs Gruppenräumen und erforderlichen Nebenräumen bestehen. Weiters werden Küche, Speisesaal, Therapieraum, zwei Bewegungsräume und die notwendigen Büroräumlichkeiten errichtet.

Der Bauplatz hat eine Gesamtgröße von 2.975 Quadratmetern. Die tatsächlich zu bebauende Fläche beträgt rund 2.100 Quadratmeter und wird für den Kindergartenbau sowie den dazu gehörigen Garten genutzt. Die Größe der eingezäunten Außenspielfläche inklusive gedeckter Terrassen beträgt rund 1.870 Quadratmeter.

Heizung mit Fernwärme und begrünte Dächer

Durch die Anordnung der Bereiche entsteht im Nord- bzw. Südosten eine halböffentlicher, den erschließenden Verkehrsflächen zugewandter Vorgartenbereich. Dieser sorgt für ein entspanntes Ankommen und Abholen der Kinder und bietet Platz für sechs Parkplätze, darunter ein Behindertenparkplatz. Auch entsprechende Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Kinderwägen stehen zur Verfügung.

Die Beheizung des Kindergartens erfolgt über die Fernwärme und große Teile des Flachdachs werden begrünt. „Die Begrünung der Dächer ist nicht nur eine ökologische Maßnahme, sondern hat auch positive ökonomische Auswirkungen. Durch die gesteigerte Wärmedämmung sind Gründächer auch ein Beitrag zur Energieeinsparung“, ist Bürgermeister Thomas Steiner überzeugt.

Die Baukosten haben sich durch den erforderlichen Zubau von 1,8 auf 2,4 Millionen Euro erhöht. Vom Land gibt es eine zusätzliche Bedarfszuweisung von 300.000 Euro, die ursprüngliche Landesförderung von 285.000 Euro wird um 149.600 Euro erhöht. 289.000 Euro kommen aus dem kommunalen Investitionsprogramm des Bundes. Verlaufen die Arbeiten weiterhin nach Plan, wird der Kindergarten im September eröffnen.

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