Produktionshalle in Müllendorf: „Gurkenprinz“ neu im Norden

Erstellt am 30. Juni 2022 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
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Angesiedelt. Jürgen Hagenauer (Gurkenprinz) , Harald Zagiczek (Wirtschaftsagentur), Stefan Schauer (Gurkenprinz), Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Architekt Anton Mayerhofer und der Müllendorfer Bürgermeister Werner Huf (v.l.).
Foto: Kaiser
Südburgenländisches Unternehmen eröffnet visionäre Produktionshalle in Müllendorf, Standort Stegersbach bleibt.
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Energieautark soll er sein, also ohne russisches Gas auskommen und seine Energie selbst produzieren. Den Kindern soll er zeigen, wie Lebensmittel produziert werden. Boden soll kaum versiegelt, Arbeitsplätze aber schon geschaffen werden. Was wie ein lokalpolitischer Wunschzettel ans Christkind klingt, soll in Müllendorf (Bezirk Eisenstadt) vorweihnachtliche Realität werden.

Die „Gurkenprinz“-Geschäftsführer Jürgen Hagenauer und Stefan Schauer verkündeten bei einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag, ein neue Produktionshalle zusätzlich zum Standort Stegersbach zu eröffnet. Das sei in Zeiten wie diesen, aber die Euphorie im Betrieb sei Dank der Regionalitäts-Welle da, so Hagenauer.

Die betont gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsagentur Burgenland inklusive EU-Förderung war sicher auch kein Gegenargument. Architekt Anton Mayerhofer hatte sich bemüht, das 8.200 Quadratmeter große Gebäude nicht der benachbarten Logistikhallen-Tristesse anzugleichen, im Gegenteil: Ein grüner Campus fängt Regenwasser auf und speichert es im Löschteich.

Der Aufenthalt soll für Besuch angenehm und der integrierte Schauraum für Schulkinder lehrreich machen. „Ein Idealbeispiel“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

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