MAM startet in Großhöflein durch. Das Forschungszentrum des Babyartikelherstellers MAM kommt nach Großhöflein. Bau soll 2021 fertig sein.

Von Doris Fischer. Erstellt am 11. März 2020 (05:21)
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Nach einem längeren Entwicklungsprozess ist es demnächst so weit: Am 1. April findet der Spatenstich für die Errichtung des neuen MAM Forschungs- und Entwicklungszentrums am oberen Neusatz, wo keine Serienproduktion erfolgen wird, statt. Auf einer Fläche von 5.800 Quadratmetern entsteht das Forschungs- und Entwicklungszentrum der österreichischen Babyartikelmarke MAM.

Gänzlich wird auf Öl oder Erdgas beim Heizen und Kühlen verzichtet. Dafür kommen zwei Wärmepumpen, die die Energie über 23 Stück rund 120 Meter tiefe Bohrungen bezieht, zum Einsatz. Das heißt das Gebäude stößt keine Abgase aus. Baubeginn für das rund elf Millionen teure Projekt ist Mitte April. Fertig sein will das Unternehmen im September 2021. „In der ersten Ausbaustufe werden 40 Mitarbeiter aus Siegendorf nach Großhöflein übersiedeln“, ist vom technischen Leiter Norbert Polatschek zu erfahren. In der Endausbaustufe können hier bis zu 75 Mitarbeiter tätig sein.

„Wir sind natürlich mehr als erfreut, dass sich dieses weltweit anerkannte und bekannte Unternehmen in Großhöflein ansiedelt“, stellt Bürgermeister Heinz Heidenreich (SPÖ) fest und ergänzt: „Durch die Betriebsansiedlung erhalten wir jede Menge an Kommunalabgabe, weil hier vorwiegend hoch qualifizierte Arbeitsplätze entstehen.“ Noch dazu erhofft sich der Bürgermeister deine Aufwertung der Marktgemeinde.