Statistik: Bezirk Eisenstadt schrumpft weiter. Im Vorjahr starben im Bezirk Eisenstadt 112 Menschen mehr, als geboren wurden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 31. Mai 2017 (05:29)
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Sieht man sich die Geburtenbilanz im Bezirk an, zeigt sich: 2016 sind fast ein Viertel mehr Menschen gestorben, als geboren wurden. 322 Geburten stehen 434 Sterbefälle gegenüber.

Quelle: Statistik Austria; Foto: Fotoluminate LLC /shutterstock

2015 stand das Verhältnis bei 314 zu 436. Über eine positive Geburtenentwicklung darf man sich in der Landeshauptstadt freuen: Gab es im Vorjahr noch mehr Todesfälle als Geburten, so stehen heuer 138 Sterbefällen 145 Babys gegenüber. Also ein kleines Plus von neun Personen.

In St. Margarethen gab es im Vorjahr nur 13 Geburten, dafür aber 40 Todesfälle: „2016 war ein extremes Jahr. Dennoch ist es immer so, dass die Todesfälle die Geburten überwiegen. Wir haben einen sehr hohen 60-plus-Anteil“, so Bürgermeister Eduard Scheuhammer. Ein sattes Plus gibt es in Wimpassing: 14 Geburten und vier Todesfälle im Vorjahr. Auch in Hornstein überwiegt mit 34 die Zahl der Geburten gegenüber den Sterbefällen (25).