Gault Millau: Gut Purbach holte sich die dritte Haube. Gault Millau zeichnete aus: Gut Purbach hat nun drei Hauben, Taubenkobel wieder unter den Besten.

Von Sigrid Janisch, Nina Sorger und Doris Fischer. Erstellt am 26. Oktober 2017 (05:44)
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Einzigartig. Max Stiegl erhielt mit seinem Team Haube drei.

Auch in diesem Jahr suchte das Kulinarik-Magazin Gault Millau die besten Restaurants Österreichs und im Bezirk darf sich – neben dem Taubenkobel in Schützen – erstmals ein weiteres Restaurant über seine dritte Haube freuen: Das Gut Purbach mit Küchenchef Max Stiegl wurde um einen Punkt aufgewertet und sicherte sich mit 17 von 20 Punkten Haube Nummer drei.

Taubenkobel als unumstrittene Nummer eins

„Ich habe mich sehr über diese Würdigung gefreut. Das ist gut für uns und motiviert auch junge Köche. Wir sind unserer pannonischen regionalen Linie treu geblieben, auch wenn wir am Anfang dafür belächelt wurden. Ein sehr großes Dankeschön geht auch an die ganze Mannschaft,“, so Max Stiegl. Das Restaurant punktet mit seiner Spezialisierung auf Innereien und zeichnet sich vor allem durch die Regionalität aus.

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Top. Auch in diesem Jahr wurde das Haubenrestaurant Taubenkobel von Alain Weissenberger und Barbara Eselböck ausgezeichnet. Foto: zVg

Unumstrittene Nummer eins des Burgenlandes und unter den Top 20 Österreichs ist der Taubenkobel von Barbara Eselböck und Alain Weissgerber, der seine 18 von 20 Punkten halten konnte und seine drei Hauben festigt.

Das Hauben-Restaurant besteht bereits seit 35 Jahren. „Wir haben uns sehr darüber gefreut“, stellt Barbara Eselböck fest und erklärt, gefragt zu dem Erfolgsgeheimnis: „Tägliche Konsequenz und Leidenschaft. Die Qualität muss immer stimmen.“

Sie sagt außerdem: „Es ist ein toller Beruf, denn man kann jeden Tag neue Menschen kennen lernen. Und das Sprichwort stimmt: ,Beim Essen und Trinken kommen die Leute zusammen!‘“ Besonders ist auch, dass man „jeden Tag etwas verändern kann. Und beherrscht man die Basis, kann man auch kreativ sein“, so Eselböck.

Nicht nur das Restaurant, auch die benachbarte „Greißlerei beim Taubenkobel“ hielt ihre 16 Punkte sowie ihre zwei Hauben.

Kollwentz im Weinguide mit bester Kollektion

Zusätzlich gibt es in diesem Jahr auch einen Weinguide. Dabei wurde das Großhöfleiner Weingut Kollwentz – Römerhof von Andi und Heidi Kollwentz in der Kategorie „Kollektion des Jahres“ ausgezeichnet. „Es ist eine Bestätigung in Weiß, Rot und Süß. Tolle Qualitäten entstehen durch die gute Lage der Weingärten. Man muss immer perfekt im Weingarten sein“, ist sich Top-Winzer Andi Kollwentz sicher.

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Top. Andi Kollwentz (l.) freut sich über die Auszeichnung.

Über dieselbe Punktezahl wie im Vorjahr dürfen sich im Bezirk auch das Wirtshaus im Hofgassl in Rust mit Koch Michael Pilz (14 Punkte, eine Haube), das Purbacher Kloster am Spitz mit Koch Joszef Molnar (13 Punkte, eine Haube) sowie das Henrici in Eisenstadt (12,5 Punkte) freuen.

Unter den Tipps der Gault-Millau-Verkoster befinden sich der Heurige Schwein und Wein in Purbach beim Kloster am Spitz, das Gutsgasthaus zum Herztröpferl von Maria und Matthias Siess sowie das Gasthaus Gregorits in Klingenbach.