ÖVP ist vorerst mathematischer Sieger

Bei 24 von 25 ausgezählten Orten hat die ÖVP 16 Mandate gewonnen, die SPÖ vier verloren.

Nina Sorger
Nina Sorger Erstellt am 01. Oktober 2017 | 21:38
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Eisenstadt
Foto: Werner Müllner

Die FPÖ bilanziert mit 7 Gemeinderäten mehr, die Grünen verlieren einen. Auch von den Stimmen her liegt die ÖVP mit einem Zuwachs von 1,89 % vorne. Die SPÖ hat ein halbes Prozent weniger, alles verglichen mit der Wahl 2012.

Christoph Wolf von der ÖVP konnte Hornstein von Rot auf Schwarz drehen und die absolute Mehrheit holen. In Zahlen: Wolf holte bei der Bürgermeisterwahl 56,98% der Stimmen, Judith Pratl von der SPÖ schaffte 43,02% der abgegebenen Stimmen.

Wer wirklich im Bezirk vorne liegt, wird man im Bezirk Eisenstadt wohl erst am 29. September wissen.

Den gleich in vier Gemeinden müssen die Bürgermeisterkandidaten in die Stichwahl.

In Großhöflein haben SPÖ Kandidat Heinz Heidenreich lediglich ein paar Stimmen gefehlt um über die 50% zu kommen. Maria Zoffmann von der ÖVP erreichte rund 32 Prozent.

Die Überraschung passierte in Mörbisch. Hier schnitt der regierende SPÖ Bürgermeister Jürgen Marx mit 46,85% sogar schlechter ab als der ÖVP-Newcomer Markus Binder, der 49,19 % der Stimmen bekam.

Dass die Wahl in Steinbrunn spannend wird, wussten die Insider schon im Voraus. Und so ist es auch gekommen: Gerhard Frasz von der SPÖ erreichte 46,81% der Stimmen, knapp dahinter ÖVP-Mann Thomas Kittelmann mit 44,29% der Stimmen. 

Ähnlich knapp ging es in Wimpassing zu: Hier erreichte Ernst Edelmann von der SPÖ 40,41%, Marion Pöschl von der ÖVP 41,89%.

Gliedert man die Stichwahl-Gemeinden in Parteien auf, so hat die SPÖ drei Bürgermeister zu verteidigen und die ÖVP einen.

Die Wahlbeteiligung lag im Bezirk Eisenstadt bei 81,15%, wovon 91,88% gültig waren.

All diese Ergebnisse sind ohne das Ergebnis der Freistadt Eisenstadt.