Initiative stellte Anliegen zum Lkw-Verkehr vor. Vertreter der Initiative Breitenbrunn und der Gemeinde besprachen mit Landesrat Heinrich Dorner LKW- und Tempo-Reduktion.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 27. März 2021 (03:33)
Besprechung. Landesrat Heinrich Dorner mit Breitenbrunns Bürgermeister Helmut Hareter, Sprecher der Initiative Breitenbrunn Erich Tobler und Gemeinderätin Rosemarie Grosz (v.l.).
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Die Initiative Breitenbrunn besprach kürzlich ihre Anliegen zum Verkehr entlang der B50 mit Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ).

Ein vorrangiges Ziel der überparteilichen Initiative ist, den LKW-Verkehr zu reduzieren, wie Sprecher Erich Tobler erklärt. Auf der Strecke gibt es ein LKW-Fahrverbot, das aber, laut Initiative, immer wieder umgangen werde. Daher solle es mehr Kontrollen geben. Damit wurde letzte Woche bereits begonnen.

„Der Fokus liegt derzeit auf dem Schwerverkehr und der Befragung der Fahrer, woher sie kommen und wohin sie fahren, um so den Ziel- und Quellverkehr herauszufinden“, heißt es aus dem Büro von Landesrat Dorner. Die Daten dieser Erhebung werden dann ausgewertet. „Dann wird im Gespräch mit der Gemeinde und der Initiative weiter entschieden, was gemacht wird“, heißt es weiter.

Die Initiative hat bereits konkrete Pläne, was im Ort gemacht werden könnte, etwa eine 30 km/h Beschränkung. „Wir haben eine Kernzone entlang der Hauptstraße definiert. Wenn wir die zur Begegnungszone machen können, dazu noch kluge Lärmschutzmaßnahmen an der B50, dann können wir zufrieden sein“, so Tobler und sagt weiter: „Wenn man die Geschwindigkeit um 20 km/h verringert, steigert man die Sicherheit um 70 Prozent.“ Man wolle ein Modell für andere Gemeinden sein.

Gespräche mit allen Beteiligten, vor allem den Gemeindevertretern sind für die Initiative weiterhin sehr wichtig, denn „diese sind es auch, die solche Projekte für die Bevölkerung umsetzen können“, so die Initiative. „Wir wollen keine Lippenbekenntnisse, sondern Taten“, so Tobler, denn es gehe um die Gesundheit der Menschen.