Mit dem Moped nach Marokko. Julian Müllner machte mit seiner Puch Maxi eine ungewöhnliche Reise: Er fuhr durch Europa bis nach Marokko.

Von Sigrid Janisch. Erstellt am 03. August 2018 (05:58)
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Julian Müllner
Reise. Mit leichtem Gepäck und einem Reisemittel der anderen Art reiste Julian Müllner durch Europa bis nach Marokko.  
ZVg/Privat

Zwei Monate und drei Wochen war der Breitenbrunner Julian Müllner unterwegs und fuhr durch Italien, Frankreich und Spanien bis nach Marokko. Rund 4.500 Kilometer legte er zurück.

Dabei wählte er als Reisemittel weder das Flugzeug, den Zug noch das Auto. Er entschied sich für eine Puch Maxi S, Baujahr 1981, „ein Moped zum Mittreten“, erklärt Müllner.

„So nahm ich weniger Gepäck mit, und Reparaturen sind bei der Puch Maxi schneller und günstiger“, erklärt er. „Seit über zwei Jahren hatte ich den Plan nach meinem Schulabschluss und dem darauf folgenden Zivildienst die Welt zu bereisen. Aber nicht wie jeder andere, es sollte etwas Besonderes sein“, so Müllner. So startete der 19-jährige HTL-Absolvent, er spezialisierte sich auf Server- und Netzwerktechnik, mit seiner Puch Maxi. „Es war schon immer ein Traum von mir die Welt zu bereisen und idealerweise auf eine Art, die man sonst nicht sieht, mit einem Gefährt, das die meisten Menschen gar nicht mehr kennen“, erzählt Müllner.

„Irgendwie kommt man immer weiter“

Dabei hatte er Glück, dass ein Mechaniker in Spanien das Gefährt sehr wohl kannte, denn: „Der Vergaser machte Probleme und das Moped stand kurz in Flammen“, so Müllner.

So lernte er bei der Reise vor allem eines fürs Leben: „Wenn es darauf ankommt, hat man Glück und kommt irgendwie weiter“, fasst er zusammen.