Süße Solidarität: Burgenlands Bäcker für Pink Ribbon

Erstellt am 09. Juni 2022 | 11:28
Lesezeit: 2 Min
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Bäcker Dieter Pruggnaller, Elisabeth Schranz, Andrea Konrath (Krebshilfe), Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf, Innungsmeister Michael Goldenitsch, Agnes Ottrubay, Bäckerin Evelyne Goldenits und Fachgruppengeschäftsführerin Claudia Scherz (v.l.). ,
Foto: Wagentristl
Zum 20-jährigen Jubiläum der Aktion Pink Ribbon haben sich die burgenländischen Bäcker eine köstliche Spendenaktion überlegt.
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Seit 20 Jahren kämpft die Krebshilfe mit ihren rosa Schleifen für mehr Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebsvorsorge. „Ein Drittel unserer Beratungsgespräche mit 1.800 Patientinnen entfällt auf Brustkrebspatientinnen“, unterstreicht Andrea Konrath, Geschäftsführerin der Krebshilfe Burgenland, die Dringlichkeit des Themas.

Unterstützung bekommt die Krebshilfe nun auch von den burgenländischen Bäckern: Bei teilnehmenden Betrieben werden die Pink Ribbons aus süßem Hefeteig verkauft, 50 Cent pro verkaufter Schleife gehen an die Krebshilfe Burgenland.

„Für unsere Branche ist es eine Selbstverständlichkeit, dass wir die Krebshilfe Burgenland unterstützen“, freut sich der Innungsmeister der burgenländischen Bäcker, Michael Goldenitsch, helfen zu können. Ein vorgegebenes Rezept für die Hefe-Schleifen gibt es nicht, „wir setzen auf Bäcker-Handwerk statt auf Einheitsbrei“, so Goldenitsch.

Neben den Bäckern setzen sich auch Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf und Charity-Lady Agnes Ottrubay für die burgenländische Krebshilfe und die Aktion Pink Ribbon ein.

„Je früher man Brustkrebs erkennt, desto besser sind die Heilungschancen“, plädiert Eisenkopf für mehr Öffentlichkeit für das Thema — das entgegen eines verbreiteten Irrglaubens auch Männer betrifft und häufig noch mit Tabus behaftet sei. In dieselbe Kerbe schlägt auch Ottrubay: „Reden wir darüber! Und nach den Gesprächen: Am besten gleich zum Bäcker gehen.“

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