Mit allen Akteuren: Masterplan für Neusiedler See. Unter Einbindung von Gemeinden, NGOs und Betroffenen sollen Konflikte am See mittels Masterplan gelöst werden.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 13. April 2018 (04:31)
Nina Sorger
Plan. Peter Zinggl, Landesrätin Astrid Eisenkopf und Landeshauptmann Hans Niessl .

In den nächsten eineinhalb Jahren soll unter Einbindung der Bevölkerung gemeinsam mit allen relevanten Organisationen, Institutionen (NGOs) unter Mitwirkung aller Akteure, Stakeholder und Verantwortungsträger mit einem „Masterplan Neusiedler See“ eine gemeinsame Strategie für die Entwicklung dieser einzigartigen Region Neusiedler See erarbeitet und damit die Balance zwischen der Erhaltung einer intakten Natur und einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung geschaffen werden.

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Umfassend. Gemeinden rund um den See sollen in einem Bürgerbeteiligungsprozess miteinbezogen werden.

„Mit diesem ‚Masterplan Neusiedler See‘ übernehmen wir die Verantwortung, die Umwelt den nachkommenden Generationen in einem noch besseren Zustand zu übergeben, als wir sie übernommen haben, denn der Neusiedler See darf nicht der Wörthersee werden und soll auch hinkünftig für alle Burgenländer frei zugänglich sein“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Ist-Zustand analysieren und Lösungen suchen

Konkret soll laut Peter Zinggl, dem Leiter des Hauptreferats Landesplanung, durch Hausbefragungen in den Gemeinden rund um den See sowie durch Gespräche mit Institutionen ein Gesamtbild der verschiedenen Positionen und Interessen am See ermittelt werden, „um zu sehen: Wo ist etwas möglich, wo nicht? Wo kann noch gebaut werden, wo nicht?“

Aus einer Analyse dieses Ist-Zustandes sollen dann Lösungsansätze erarbeitet und in dem „Masterplan“ zusammengefasst werden. Laut Landesrätin Astrid Eisenkopf (SPÖ) soll damit „durchaus auch etwas Rechtsverbindliches für eine nachhaltige Gestaltung geschaffen werden.“