Mehr Power für Helis: ÖAMTC-Flotte wird modernisiert

Die Hubschrauber-Flotte des ÖAMTC wird derzeit modernisiert. Auch Burgenländer arbeiten dabei mit.

Aktualisiert am 22. April 2020 | 18:00
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Alles neu. Am „HeliAir“-Standort Wiener Neustadt arbeiten fünf Burgenländer an der Modernisierung der Christophorus-Flotte mit.
Foto: ÖAMTC/Postl

Derzeit wird die Christophorus-Hubschrauber-Flotte des ÖAMTC grundlegend erneuert. Das Upgrade des Notarzthubschraubers H135 von der Version T2+ auf die Version T3 durch die Techniker der HeliAir wird demnächst erfolgreich abgeschlossen.

„Um unseren Patienten Qualität und Sicherheit bieten zu können“, erklärt Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, „müssen wir in neue Hubschrauber investieren sowie vorhandene auf den neuesten Stand der Technik bringen.“

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Auch Burgenländer arbeiten mit

Bei den Modernisierungsarbeiten werden die Hauptrotorblätter, das Hauptgetriebe, das Höhenleitwerk sowie einige Cockpitinstrumente ausgetauscht. „Vier Techniker arbeiten rund acht Wochen an einem Helikopter“, berichtet Martin Weger, Maintenance Director der HeliAir.

Die HeliAir-Techniker kennen sich mit neuen Serie bereits aus: „Wir verfügen über 190.000 Flugstunden Erfahrung, unsere Techniker kennen den Hubschrauber also bis ins allerkleinste Detail“, ist Weger stolz.

Darüber hinaus wird die Zeit des Umbaus genutzt, um diverse periodische Kontrollen, Servicearbeiten sowie elektronische Updates durchzuführen. In Summe investiert die ÖAMTC-Flugrettung rund 650.000 Euro in die Modernisierung jedes einzelnen Helikopters.

„Dieses Upgrade wird noch an weiteren Hubschraubern durchgeführt werden. Damit ist gewährleistet, dass die ÖAMTC-Flugrettung auch in den kommenden Jahren über eine Flotte verfügt, die dem neuesten Stand der Technik entspricht und erfolgreiche Rettungseinsätze garantiert“, erklärt Kraxner.

Burgenländisches Know-how fliegt dabei mit: Bei der HeliAir in Wiener Neustadt arbeiten 18 Techniker, davon kommen fünf aus dem Burgenland.