Burgenländische Polizei in Hamburg. Burgenländische Verkehrspolizisten eskortierten beim G 20-Gipfel mit ihren Motorrädern Staatsmänner.

Von Doris Fischer. Erstellt am 11. Juli 2017 (19:10)
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Bei großen Staatsakten, wie es auch der G-20-Gipfel in Hamburg (Deutschland) war, sind burgenländische Polizisten gerne gesehen. Insgesamt machten sich am Montag der Vorwoche 20 österreichische Polizeibeamte, darunter elf burgenländische und neun Kärntner Polizisten der Verkehrsabteilung, auf den Weg nach Hamburg.

„Wir sind mit zwei Kontingenten, einem aus dem Burgenland und einem aus Kärnten, zum G-20-Gipfel gefahren. Wir haben uns alles selbst organisiert“, berichtet Oberstleutnant Andreas Stipsits von der Verkehrsabteilung Burgenland.

Die Motorräder sowie das Kommandofahrzeug wurden mit einem Lastwagen nach Deutschland gebracht, die Polizisten mit einem angemieteten Bus. Die Aufgabe der Verkehrspolizisten bestand darin, die Staatsgäste sicher zu eskortieren und sie vom Flughafen zum Hotel oder zum Sitzungsort zu bringen, was nicht immer ungefährlich war.

Demonstranten warfen Steine auf Polizisten

„Bei unserem Einsatz wurde niemand verletzt“, versicherte Stipsits, der im Kommandofahrzeug gemeinsam mit einem ortskundigen, deutschen Beamten, fuhr. Insgesamt setzte sich ein Konvoi aus 15 Fahrzeugen zusammen. „Es ist alles ganz gut abgelaufen, nur einmal gab es einen kleinen Zwischenfall“, berichtet der Verkehrsexperte.

Der Konvoi war nämlich einer Demonstration aufgefahren und musste kurz eine Alternativroute einplanen. „Der Konvoi ist kurz stehen geblieben. Ein Motorradpolizist wurde mit Steinen beworfen, aber zum Glück nicht getroffen“, schildert Stipsits, für den geöffnete Kanaldeckel oder herausgerissene Kanaldeckel nicht fremd sind.