Rotkreuz-Bilanz 2018: 83 Mal um die Erde. Der Rettungs- und Krankentransportdienst, legte über drei Millionen Kilometer (3.325.730 km) zurück.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 20. März 2019 (05:25)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7525618_bvz12rv_chronik_rotes_kreuz_kopie.jpg
Steigerung. Der Rettungs- und Krankentransportdienst legte 2018 um rund 200.000 Kilometer mehr als im Jahr davor zurück.
Rotes Kreuz Burgenland

„Ich bin jedes Jahr aufs Neue überrascht, wie beeindruckend die Zahlen in den einzelnen Leistungsbereichen sind“, zeigt sich Rot-Kreuz-Präsidentin Friederike Pirringer begeistert. „Da sieht man schwarz auf weiß, was unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alles leisten.“ Im Jahr 2018 wurden vor allem die halbstationäre Pflege sowie das First Responder-System weiter ausgebaut. Außerdem war 2018 ein Jahr der Übungen. Rund 30 Übungen fanden statt.

106.277 ehrenamtliche Dienststunden wurden geleistet!

„In fast allen Leistungsbereichen haben wir Zuwächse zu verzeichnen“, so Pirringer. „Ob im Rettungsdienst, in der Blutspende oder bei den Lesepaten – in vielen Bereichen ist die Nachfrage gestiegen, und ich bin stolz, dass wir es geschafft haben, diese gestiegene Nachfrage in der gewohnten Qualität zu bedienen – trotz einiger Herausforderungen wie beispielsweise regem Bemühen um Zivildienstleistende.“

Im größten Leistungsbereich des Roten Kreuzes Burgenland, dem Rettungs- und Krankentransportdienst, wurden 2018 über drei Millionen Kilometer (3.325.730 Kilometer) zurückgelegt – und damit rund 200.000 Kilometer mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einer 83-fachen Erdumrundung!

Die freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Roten Kreuzes leisteten für die burgenländische Bevölkerung insgesamt 106.277 ehrenamtliche Dienststunden – allein im Rettungsdienst. Auch hier gibt es erfreulicherweise eine leichte Steigerung. Bei einer Bewertung von nur 27 Euro pro Stunde ergibt das für die burgenländische Bevölkerung eine Ersparnis an Steuermitteln in der Höhe von rund 2,8 Millionen Euro.

Auch die Einsatzzahlen sind gestiegen: Gesamt gab es 2018 knapp sechs Prozent mehr Einsätze zu verzeichnen als im Jahr davor. Unterstützt wurden die Einsatzmittel im ganzen Land von 261 First Respondern, die 2.860 Mal im Einsatz waren.

Im Jahr 2018 neu hinzugekommen ist der ärztliche Visitendienst. In diesem Bereich haben Rotkreuz-Sanitäter gemeinsam mit praktischen Ärzten 1.404 Einsätze absolviert. Auch im Bereich der Pflege und Betreuung wurde viel geleistet, die Mitarbeiterinnen der Hauskrankenpflege legten dabei 453.195 Kilometer zurück. 3.108 Stunden wurden durch den Hospiz- und Besuchsdienst des Roten Kreuzes ehrenamtlich und kostenlos geleistet.