Großhöflein/Steinbrunn: Eine App für Sicherheit und Bürgerbeteiligung

Erstellt am 08. Mai 2022 | 05:45
Lesezeit: 2 Min
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Projektleiter Christoph Klikovits (r.) und seine Kollegen Mario Zsilak, Rene Rambacher installierten in Großhöflein und Steinbrunn Sensoren für die App Civis 4.0 Patria.
Foto: zVg
Forschung Burgenland entwickelt eine App, die Katastrophenschutz und Bürgerbeteiligung auf einmal bringen soll. Als Testgemeinden startete der Betrieb in Großhöflein und Steinbrunn.
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So sperrig der Name der App, Civis 4.0 Patria, ist, so umfangreich ist auch das Feld, dass Forschung Burgenland damit abdecken will. Von der Unwetterwarnung bis zur Bürgermeldung soll die App zentrale Kommunikationskanäle zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung bündeln. Der Testbetrieb startete in den Gemeinden Steinbrunn und Burgenland. Künftig soll die App beitragen zu verhindern, dass Unwetter wie jene im vergangenen Sommer die Bevölkerung unvorbereitet treffen.

Projektleiter Christoph Klikovits stellte das Projekt in den Gemeinden vor. Die App informiere die Bevölkerung über kritische Ereignisse und ermöglicht es Schäden oder Vorkommnisse in der Gemeinde zu melden. „Daten von Wetterstationen und Pegelstände von Sensoren werden dabei genauso hinzugezogen wie die Meldungen von Bürgern selbst“, erklärte der Projektleiter etwa bei der letzten Gemeinderatssitzung in Großhöflein. Konkret werden in den Gemeinden etwa Mistkübel-Füllstande erhoben, Bach-Pegelstände mit Live-Daten gemessen oder Gemeindeinformationen über Umleitungen oder Baumaßnahmen kommuniziert. „Wenn der Bach etwa droht überzugehen, können sich die Bewohner per Push-Notification direkt am Smartphone verständigen lassen. Das kann dazu beitragen Schäden zu vorzubeugen oder sie zumindest zu minimieren“, so Klikovits.

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