Aufmarsch der Coronaleugner in Eisenstadt

Impfgegner marschierten am vergangenen Freitag durch die Fußgeherzone – mit verurteiltem NS-Wiederbetätiger.

Erstellt am 13. Januar 2021 | 19:04
440_0008_8008776_eis02wagi_covidioten.jpg
Demonstranten rund um den wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung verurteilten Gottfried K.
Foto: BVZ

Am vergangenen Freitag marschierte ein etwa 20-köpfiges Grüppchen unmaskiert und ohne Sicherheitsabstand durchs Marktgebiet auf der Eisenstädter Fußgeherzone. Es war ein offensichtlich erfolgloser Versuch, die Corona-Demos aus den anderen Landeshauptstädten auch in Eisenstadt zu wiederholen.

Die Demonstranten setzten sich dabei nicht nur über die Corona-Maßnahmen hinweg, sondern auch über polizeiliche Anweisungen – diese hatte die Demo verboten, wie aus dem Rathaus betont wurde. Wie die BVZ beobachten konnte, war die Polizei aber von Anfang an stark präsent und nahm die Personalien der Teilnehmer an der illegalen Demonstration auf. Diese erwarten nun Anzeigen wegen der illegalen Demonstration und Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen, hieß es weiter aus dem Rathaus.

Anzeige

440_0008_8008777_eis02wagi_covidioten2.jpg
Auf die Polizei war Verlass.
BVZ

Unschöner Höhepunkt: Der mehrfach wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung rechtskräftig verurteilte Gottfried K. war für die Demo nach Eisenstadt gereist und tat sich als Rädelsführer unter den Demonstranten hervor.