Gerücht um Cluster in Mittelschule Rosental

Rosental-Direktorin Anna Karner widerspricht dem Gerücht, dass ein Lehrer wissentlich mit Covid-Infektion unterrichtet haben soll.

Erstellt am 11. März 2021 | 02:32
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Gerücht. Anna Karner, Direktorin der Musikmittelschule Rosental, betonte der BVZ gegenüber, dass es keinen Cluster gibt und Externe genau kontrolliert werden.
Foto: zVg, zVg

Die BVZ erreichten von mehreren Seiten Gerüchte über einen angeblichen Corona-Cluster in der Mittelschule Rosental. Ein Lehrer habe wissentlich mit einer Corona-Infektion unterrichtet und so Ansteckungen verursacht. Die BVZ hat nachgefragt — und kann Entwarnung geben.

Rosental-Direktorin Anna Karner erklärte, in ihrer Schule sei derzeit keine einzige Lehrerin positiv, eine Kollegin sei lediglich wegen leichtem Fieber zuhause: „Mir ist nicht klar, wie jemand auf solche Geschichten kommt“, ärgert sich Karner.

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Jugendcoach wurde positiv getestet

Wie so oft scheint sich in diesem Fall die „Geschichte“ durch „stille Post“ bis zur Unkenntlichkeit verändert zu haben, den einen ärgerlichen Vorfall in Zusammenhang mit Covid19 gab es im Rosental tatsächlich: Vergangene Woche war ein Jugendcoach, der für ein Berufsberatungsangebot im Haus war. „Normalerweise dürfen keine Externen ins Haus, die Jugendcoaches haben aber eine Sondergenehmigung. Dabei müssen sie einen negativen Test vorweisen —

den ich auch kontrolliert habe, wie vorgeschrieben“, schildert Karner. Sie habe sich an alle Vorgaben gehalten und meine nicht, dass sich die Schule etwas zu Schulden kommen hat lassen. „Externe dürfen nicht in die Klassen, nur auf direktem Weg in die Bibliothek, wo die Coachings stattfinden.“

Zwei Tage nach dem Besuch des Jugendcoaches wurde dieser allerdings positiv getestet, was für einiges an Unruhe und auch administrativen Aufwand führte. „Uns wurde mitgeteilt, dass die Gesundheitsbehörde die Kinder verständigt. Diese müssen nun testen gehen und abwarten. Die Schule sei in den weiteren Verlauf der Tests und Maßnahmen nicht mehr involviert.

Bezüglich der Kommunikatino über das Gerücht entschied sich Direktorin Karner für einen offenen Umgang und möchte das Gespräch mit verunsicherten Eltern führen um die Gerüchte richtigzustellen.