Erste Lockerungen nach Ostern in Eisenstadt. In Eisenstadt kommt es ab Dienstag nach Ostern zu ersten Lockerungen von in der Coronakrise verfügten Maßnahmen. So nimmt der Stadtbus wieder seinen Betrieb auf, der Wochenmarkt findet statt und die Sperre des Schlossparks wird aufgehoben, teilte Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) am Dienstag mit.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 07. April 2020 (19:52)
Schlosspark Eisenstadt 
Werner Müllner

Auch die Friedhöfe werden wieder generell geöffnet, ebenso das Altstoffsammelzentrum inklusive Kompostierungsanlage. "Diese Lockerung der Maßnahmen ist ein erster kleiner Schritt zurück zu unserer gewohnten Normalität. Wir verlieren die Fallzahlen aber nicht aus den Augen und beobachten die aktuellen Entwicklungen sehr genau. Sollte es wieder zu einem Anstieg an Covid-19-Erkrankungen kommen, sehen wir uns gezwungen, die Lockerungen wieder aufzuheben", stellte Steiner fest.

Alle Stadtbusse werden mit einem Hust- und Niesschutz aus Plexiglas für die Fahrer ausgestattet. Die Fahrgäste müssen verpflichtend einen Mundschutz tragen. Eine kleine Anzahl an Schutzmasken werde es auch in den Bussen geben, damit auch jeder Fahrgast mitfahren könne.

Auch die Kontrolle der gebührenpflichtigen Kurzparkzone einschließlich der Tagesparkplätze wird in Eisenstadt wieder aufgenommen. Ab Dienstag nach Ostern muss die reguläre Parkgebühr gezahlt werden.

Im Schlosspark bleiben über den Ostermontag hinaus einzig der Kinderspielplatz beim Maschinenteich bleibt bis auf weiteres gesperrt. Wie auch bisher gelte: Nur wer auch im selben Haushalt lebt, darf auch gemeinsam spazieren gehen.

Weiters aufrecht bleiben allerdings der Versorgungsdienst sowie die Service-Hotline für für die Eisenstädter Bevölkerung unter der Telefonnummer 02682/705-100 (erreichbar täglich von 8.00 bis 22.00 Uhr). Hallenbad, Sporthallen sowie E_Cube, das Generationenzentrum und andere städtische Einrichtungen bleiben geschlossen. Das Freibad wird vorerst nicht eröffnet.

"Ich bitte jedoch eindringlich darum, die Maßnahmen weiterhin ernst zu nehmen und sich an die Vorgaben der Bundesregierung zu halten. Die Situation bessert sich zwar, aber die Krise ist noch nicht beendet. Wir sind noch nicht in unserer gewohnten Normalität angelangt", appellierte der Bürgermeister an die Bevölkerung.