Soldat in Eisenstädter Martin-Kaserne positiv getestet

Der Gefreite meldete sich mit Halsschmerzen beim Vorgesetzten und wurde in häusliche Isolation entlassen. Die Covid-19-Schutzmaßnahmen in der Kaserne wurden verschärft.

Erstellt am 18. August 2020 | 14:37
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Soldat Bundesheer Symbolbild
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Foto: APA-FOTO: ROBERT JAEGER

In der Martin-Kaserne in Eisenstadt ist ein Soldat positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte das Bundesheer am Dienstag mit. Der Gefreite hatte sich Montagfrüh mit Halsschmerzen beim Vorgesetzten gemeldet. Sanitätspersonal führte mittags einen Schnelltest durch, der Soldat wurde in häusliche Isolation entlassen. Am Mittwoch wurde seiner Dienststelle das positive Testergebnis mitgeteilt.

Das Umfeld der betroffenen Soldaten ist laut Bundesheer informiert. Das weitere Kontaktmanagement laufe im Einsatzstab des Militärkommandos. Die bereits bestehenden Covid-19 Schutzmaßnahmen seien nochmals innerhalb der Kaserne verschärft worden. Auch im zivilen Umfeld werden die Kontakte erhoben.

Alle Kontaktpersonen innerhalb des militärischen Umfeldes wurden in Heimisolation geschickt. Das Militärkommando Burgenland hat erweiterte Testungen und weitere Maßnahmen veranlasst. 16 Personen seien inzwischen getestet, 30 weitere Tests sollen noch folgen, hieß es auf APA-Anfrage Dienstagnachmittag vom Militärkommando Burgenland. Auch Spezialisten des ABC-Abwehrzentrums aus Korneuburg wurden alarmiert. Sie sollen noch am Dienstag in Eisenstadt eintreffen, um die Räumlichkeiten und das Umfeld zu desinfizieren.