Unterwegs zu noch mehr Lebensqualität

Erstellt am 08. September 2022 | 00:00
Lesezeit: 4 Min
440_0008_8461521_eis36ag_or_zagersdorf_vk.jpg
Projekt Verkehrsberuhigung im Endspurt. Verkehrsplaner Roman Michalek und Bürgermeister Ivan Grujic (r.) am neuralgischen Verkehrspunkt der Kreuzung Antauerstraße-Draßburgerstraße in Zagersdorf.
Foto: Gemeinde Zagersdorf
Ein Verkehrskonzept für mehr Sicherheit in der Gemeinde ist kurz vor der Finalisierung. Außerdem geplant: ein „Einkaufsbus.“
Werbung

Kroatisches Brauchtum, Zusammenhalt, Herzlichkeit und ein intaktes Dorf- und Vereinsleben sind nach wie vor zentrale „Grundfesten“ der ältesten Weinbaugemeinde des Landes. Lebensqualität ist in Zagersdorf demnach weit mehr als nur ein Schlagwort – und sie soll auch künftig einen hohen Stellenwert einnehmen.

Aus diesem Grund hat Bürgermeister Ivan Grujic (SPÖ) im Frühling ganz besonders das Thema Verkehrssicherheit in Angriff genommen. „Das Verkehrsaufkommen und auch das Tempo, mit dem einige unsere Straßen frequentieren, nehmen zu. Dass sich in und um unsere Gemeinde vieles bewegt, ist erfreulich, darf aber nicht zu Lasten der Zagersdorferinnen und Zagersdorfer gehen. Sicherheit hat immer Vorrang“, erklärte der Ortschef damals.

Verkehrskonzept unter Einbindung der Bevölkerung

Im Rahmen des gestarteten „Verkehrs- und Mobilitätskonzepts Zagersdorf“ wurde zunächst das gesamte Gemeindestraßennetz überprüft, mit dem Ziel, später an neuralgischen Punkten im Ort gezielt Maßnahmen setzen zu können. Mit dem Projekt wurde das renommierte burgenländische Verkehrs- und Raumplanungsbüro MiRo Mobility GmbH betraut.

Noch im Sommer wurde dem Gemeinderat eine Vorabskizze präsentiert, abgegebene Wünsche oder Verbesserungsvorschläge wurden daraufhin in das Konzept eingearbeitet. Mittlerweile sei dieses nun kurz vor der Fertigstellung, freut sich Grujic. Die Broschüre mit der Zusammenfassung der Studien-Ergebnisse soll ab Mitte September an alle Zagerdorferinnen und Zagersdorfer verteilt werden. Einen Monat später soll es diesbezüglich eine zweite Gesprächsrunde mit den Ortsbewohnern geben: „Wenn alles klar geht, hoffen wir auf einen Baubeginn im Frühjahr.“

Wesentlich sei in der Gemeinde in weiterer Folge aber auch eine „gute Planung der Ortsstraßen“, so Grujic: „Die Neugestaltung der Wiesengasse und der Teichgasse ist eingeleitet und bereits in Arbeit. Der Bachweg und die Waldgasse werden asphaltiert. Die gesamte Straßenbeleuchtung wird auf LED-Lampen umgestellt, – das ist kostengünstiger und hilft dem Klimaschutz. Die Bushaltestelle beim Gemeindeamt wird durch ein Buswartehäuschen sicherer gemacht und bietet damit auch Regenschutz.“

Und letztendlich hat der Bürgermeister noch ein ganz besonderes Projekt ins Auge gefasst: „Gemeinsam mit den Nachbargemeinden werden wir versuchen, einen ,Einkaufsbus‘ einzurichten, damit alle, – vor allem auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, – ihre Einkäufe selbst erledigen können.“

Entgeltliche Einschaltung

Weiterlesen nach der Werbung