Dealer festgenommen - Steiner fordert Kontrollen

Erstellt am 29. April 2016 | 15:16
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Foto: NOEN, Werner Mullner
Ein 20-jähriger nigerianischer Staatsangehöriger wurde gestern in den frühen Morgenstunden in Eisenstadt wegen unrechtmäßigem Besitz und Weitergabe von Suchtmitteln festgenommen und in eine Justizanstalt eingeliefert.
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Einem 26-jährigen Nigerianer sowie einem 27-jährigen Somalier wurde der Handel mit verbotenen Substanzen nachgewiesen. Sie wurden auf freiem Fuß angezeigt. Zwei Iraker, 19 und 36 Jahre, wurden als Konsumenten ausgeforscht und ebenfalls auf freiem Fuß angezeigt.
 
Polizisten des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt führten mit Beamten des Landeskriminalamtes Burgenland die Durchsuchung einer Unterkunft von Asylwerbern in Eisenstadt durch.

Als der 20-jährige Nigerianer die Beamten sah, entsorgte er sofort die in einem Gurkenglas aufbewahrten Cannabisblüten. Bei einer Personendurchsuchung wurden in einer Körperöffnung 33 Ecstasytabletten entdeckt und der Mann wurde in Haft genommen.

Bei der Durchsuchung eines weiteren Raumes, in dem sich der 26-jährige Nigerianer aufhielt, wurden acht Baggies mit Cannabisblüten entdeckt. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Ein 27-jähriger Somalier, bei dem keine verbotenen Substanzen gefunden wurden, ist verdächtig, in einem Einkaufszentrum in Eisenstadt in drei Tathandlungen vier Gramm Cannabisblüten verkauft zu haben – Anzeige auf freiem Fuß. 

"Weitere Unterkünfte nicht unterstützt!"

„Nach der Hausdurchsuchung wird nun binnen einer Woche die vermutlich zweite Straftat mit Asylwerbern bekannt“, so Bürgermeister Steiner: „Wie von mir bereits mehrmals festgehalten, wird von der Stadt Eisenstadt die Schaffung zusätzlicher Unterkünfte in unserer Stadt nicht unterstützt!“

Jetzt geht es darum, dafür zu sorgen, dass die Menschen, die hier sind, integriert werden. „Es ist wichtig, dass sie die deutsche Sprache lernen, unsere Werte akzeptieren und sich vor allem auch an unsere Gesetze halten!“ 

Bürgermeister Thomas Steiner bedankt sich für das rasche und konsequente Durchgreifen der Polizei: „Es ist wichtig den Anfängen zu wehren. Strafbare Taten durch Asylwerber sind nicht akzeptabel und müssen streng geahndet werden. Wenn Menschen, die bei uns Schutz suchen, unsere Rechtsordnung nicht beachten, verlieren sie auch ihr Gastrecht!“

„Das Land mit dem zuständigen Regierungsmitglied Landesrat Mag. Norbert Darabos an der Spitze und die verantwortlichen Betreuungsorganisationen, die ja Vertragspartner des Landes sind, sind gefordert, verstärkt für Kontrollen zu sorgen“, so Steiner in einer Aussendung.
 

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