Joseph Haydn in Marmor

Das von der Stotzinger Künstlerin Heidi Tschank erschaffene Denkmal für Joseph Haydn fand seinen Platz in der Bürgerspitalgasse.

Nina Sorger
Nina Sorger Erstellt am 03. Mai 2018 | 04:47
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Erinnerung. Stadtrat Michael Freismuth, Vize Istvan Deli, Künstlerin Heidi Tschank, Bürgermeister Thomas Steiner und Vize Günter Kovacs.
Foto: BVZ, Sorger

Rund ein Jahr – länger als ursprünglich geplant – arbeitete die Stotzinger Künstlerin Heidi Tschank an der Umsetzung eines Denkmals für den Komponisten Joseph Haydn. Am 1. Mai konnte das Kunstwerk, das die Tagszeiten „Le Matin – Le Midi – Le Soir“ (Morgen, Mittag und Abend) in Anlehnung an Haydns sechste, siebente und achte Sinfonie zum Thema hat, in der Nähe des Haydn-Gartenhäuschens feierlich enthüllt werden.

Ursprünglich sollte das aus einem 15 Tonnen schweren Marmorblock aus Kärnten gearbeitete Objekt neben dem Franz-Liszt-Denkmal gegenüber dem Schloss Esterházy stehen, aber: „Nach mehreren Überlegungen schien dieser Platz am geeignetsten, in der Nähe des Gartenhäuschens, in dem Haydn der Legende nach einige Stücke komponierte“, so Bürgermeister Thomas Steiner.

Die Kosten in der Höhe von rund 30.000 Euro übernimmt der Verein zur Pflege des Lebenswerkes von Joseph Haydn, dessen Obmann Bürgermeister Thomas Steiner ist. Abgerundet wird das Ensemble von drei Marmorblöcken, die zum Verweilen einladen, und einem eigens vom Obmann des Weinbauvereins der Freistadt Eisenstadt, Franz X. Lehner, angelegten Weingarten.