Umbau: Alles neu am Eisenstädter Domplatz. Die ehemalige Wagner-Bäckerei wird zu einem modernen Bürogebäude – mit „Begegnungszone“ für Stadt und Kirche.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 26. Februar 2020 (05:51)

Die ehemalige Bäckerei Wagner am Domplatz wird bis März 2021 zu einem modernen Bürogebäude umgebaut. Darin wird in Zukunft die neue Adresse für einen Großteil der Dienststellen der Diözese Eisenstadt sein.

Von Bäckerei zu „Diözesanhaus Neu“

Die bei der Diözese eingemietete Bäckerei zog 2016 aus dem „Wagnerhaus“ aus, ab 2017 betrieb dort bis vor wenigen Monaten die Caritas das Lern-Café. Bereits im Vorjahr traf der Wirtschaftsrat der Diözese die Entscheidung zur Generalsanierung, jetzt beginnt die Neugestaltung des Gebäudes aus den 1970er Jahren.

Ausschlaggebend für die Entscheidung für das „Diözesanhaus NEU“ waren desolate Verhältnisse in den beiden bisherigen Bürogebäuden der Diözese in der St. Rochus-Straße. Beide Häuser zu Seiten des Bischofshofs hätten laut Diözese unverhältnismäßig hohe Renovierungskosten bedeutet. Der Wirtschaftsrat der Diözese entschied daher, die beiden Häuser vorübergehend stillzulegen und eine neue Zentralstelle zu schaffen. Bestandteil des modernen Büroraumkonzepts ist der Einbau hocheffizienter Energieträger, ein klimafreundlicher Anschluss an die Fernwärme Burgenland und aktive Energieeinsparungen. Barrierefreiheit ist ebenfalls ein wichtiges Thema.

Modernes Haus, grüner Domplatz

Das Erdgeschoß des neuen Hauses wird für Geschäftsflächen genutzt werden. Außerdem soll es einen „Info-Point“ geben, Zugang zu öffentlichen Einrichtungen der Kirche sowie einen Empfangsbereich zu den einzelnen Dienststellen. Das Foyer soll gleichzeitig als Verkaufsbereich für den hauseigenen Martinsverlag fungieren. In diesem entsteht auch ein Seminar- und Lesebereich. Auch neu: Der seelsorgerische Beratungsdienst „Dominsel“.

Insgesamt soll der Platz als „Begegnungszone zwischen Stadt und Kirche“ dienen, so der Baudirektor der Diözese Eisenstadt, Markus Zechner.