Schwestern sammeln neue Erfahrungen im Ausland

Lisa und Anna Reichardt reisen für Praktika in die Schweiz und nach Südafrika.

Erstellt am 31. Mai 2019 | 18:24
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Ausland. Die Schwestern Anna und Lisa Reichardt vor ihrer Reise beim Wine Opening des Familienweinguts.
Foto: Denise Grosina

Vergangenes Wochenende ging es im Weingut Reichardt in Donnerskirchen rund und das kurz vor der Abreise der Töchter Lisa und Anna. Die beiden haben sich nämlich für ein Praktikum in der Schweiz und anschließend in Südafrika entschlossen.

Das alljährliche Wine Opening wollten die Schwestern natürlich noch miterleben. Bereits in wenigen Tagen - Anfang Juni - reisen die beiden für 6 Monate zum Weingut „Schmid-Welti AG“ in der Schweiz und die Freude ist bereits groß.

Lisa Reichardt erklärt: „Ich habe bereits Praktika in Österreich gemacht, unter anderem bei Hillinger. Dadurch bin ich auch auf Südafrika gekommen. Meine Schwester hat sich dann entschlossen mitzukommen.“

Lisa und Anna wollen im Ausland vor allem an Erfahrung dazugewinnen. „Ich habe noch nicht so viel Erfahrung im Keller und möchte diese dadurch erweitern. In der Schweiz sind die Betriebe unserem ähnlich. In Südafrika hingegen sind die Dimensionen wesentlich größer und deshalb haben wir uns auch zuerst für die Schweiz entschieden.“ Nach dem ersten Auslandsaufenthalt kommen die Schwestern für ungefähr zwei Monate zurück nach Hause. Wann genau sie dann ihre dreimonatige Reise nach Südafrika antreten ist noch nicht sicher, da sie erst von zu Hause abreisen, wenn die Zeit der Lese kurz bevorsteht. Begeistert sind die beiden auch davon, dass sie während ihrens Aufenthalts zwei Wochen lang reisen können.

 Gemeinsam etwas neues erleben und lernen

 Einen großen Vorteil sehen die Schwestern darin, dass sie diesen Schritt gemeinsam gehen und dieses Erlebnis teilen können. Schließlich wollen sie später auch zusammen das Weingut übernehmen und können bereits einen ersten Eindruck der Zusammenarbeit bekommen. Anna Reichardt erläutert: „Der Schritt ins Ausland zu gehen ist immer schwer. Dadurch dass wir gemeinsam gehen, wird es aber sicher leichter sein vor allem, wenn wir am Anfang noch niemanden kennen und noch keine Freunde gefunden haben, haben wir zumindest uns und sind nicht alleine.“