Nutzfläche statt Leerstand in St. Margarethen. Im Zuge des Dorferneuerungsprozesses widmet sich ein Team dem Thema Leerstand in St. Margarethen. So sollen Potenziale genutzt werden.

Von Peter Wagentristl. Erstellt am 13. März 2020 (05:14)
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In vielen Gemeinden ärgern sich Bürger und Politik über leerstehende Gebäude. In St. Margarethen nimmt sich seit einiger Zeit ein Projektteam der Problematik an.

Das Pilotprojekt soll landesweit Schule machen und wird von der Bevölkerung gut angenommen, wie der Informationsabend der Gemeinde vergangene Woche zeigte. Unter dem Motto „Mit der Vergangenheit in die Zukunft“ soll leer stehenden Gebäuden neues Leben eingehaucht und bestehendes Potenzial genutzt werden. Entstanden ist die Idee im Zuge des Dorferneuerungsprozesses.

Der Leerstand von Häusern wird als Chance gesehen, mit Angeboten und Informationen zur Verringerung der derzeit nicht genutzten Gebäude beizutragen. Verdichtung, Revitalisierung und die Gestaltung von Räumen gelten der Gemeinde als maßgebliche Möglichkeiten für eine positive räumliche Entwicklung. In der Gemeinde soll neben einer umfassenden Erhebung der Leerstände auch das Bewusstsein für die Problematik geschärft werden. Ziel sind konkrete Revitalisierungen, wie etwa das Vorzeigebeispiel: die alte Arztpraxis.

Im Zuge der Informationsveranstaltung in der Vorwoche wurde über das weitere Vorgehen beraten. Auf der Agenda stehen in Zukunft die Erweiterung der örtlichen Nahversorgung, die Schaffung von Wohnraum und Treffpunkten für „Jung und Alt“ unter Berücksichtigung eines sensiblen Umgangs mit Altbeständen, einer anspruchsvollen Baukultur und Freiraumplanung.