SPÖ kletterte in Wulkaprodersdorf auf 48 Prozent

Das in der Gemeinde sehr präsente Thema Ausbau der A3 war bei der Wahl nicht ausschlaggebend, es ging um Personen.

Markus Kaiser
Markus Kaiser Erstellt am 29. Januar 2020 | 03:10
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In einem sind sich Bürgermeister Fritz Zarits (ÖVP) und René Pint (SPÖ) einig: Das Thema A3-Ausbau war nicht ausschlaggebend für die Wahlentscheidung, viel mehr sei die Person Doskozil im Mittelpunkt gestanden. „Sonst hätten ja auch nicht die Grünen verloren“, analysiert Zarits, der sich über Plus deutlich überm Landesschnitt freut (plus 4,6 ergibt 34 Prozent für seine ÖVP). Die in Wulkaprodersdorf in der Bürgerliste stark aufgestellten Grünen bekamen nur noch 10,5 Prozent, 2015 waren es noch 12,2 Prozent.

„Hans Peter Doskozil konnte den Wulkaprodersdorfern glaubwürdig vermitteln, dass er beim Thema A3 auf der Seite der Bevölkerung steht und ihre Sorgen versteht“, erklärt sich Pint den Wahlerfolg: Seine SPÖ kletterte von 42,5 auf 48 Prozent.

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Die FPÖ halbierte sich in der 1.500 Wähler starken Gemeinde: 5,4 Prozent statt 10,2.

NEOS und Liste Burgenland bekamen rund ein Prozent.

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