Hilfe für Pferd „Pauli“. Freiwillige und Tierärztin versorgten krankes Pferd, trotz missbilligendem Nachbarn.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 22. Juni 2020 (05:10)
Erleichtert. Manuel Roller, Daniel Weissl, Manfred Niszl von der Polizei, Sabine Gausterer und Tierärztin Verena Kaufmann mit Pauline.
zVg

Enormen Einsatz zeigten sowohl die Mitglieder des Reitvereins Neusiedler Csárda also auch Tierärztin Verena Kaufmann, um Stute Pauline, auch „Pauli“ genannt, zu helfen.

Kurz vor ihrem Ruhestand wurde Schulpferd Pauli krank und konnte kaum noch gehen. Da sie nicht in eine Klinik transportiert werden konnte, wurde sie vor Ort, einer Nachbarkoppel, von Tierärztin Verena Kaufmann mit Infusionen behandelt – zum Missfallen des Eigentümers der Koppel. „Der Nachbar setzte alle Hebel in Bewegung, um Pauli töten zu lassen“, erzählt ein Vereinsmitglied.

Polizei und Feuerwehr standen bereit, um das Pferd notfalls auf eine andere Weide zu transportieren. „Dank dem Einsatz der Tierärztin und der Vereinsmitglieder, die sich rund um die Uhr um Pauli kümmerten, ist Pauli mittlerweile genesen und wieder auf ihrer Weide.