Alt-Landeshauptmann Hans Niessl geehrt: Quasi ein Heimsieg

Alt-Landeshauptmann Hans Niessl, schon seit jeher dem Sport zugetan, wurde nun in seiner aktuellen Funktion als höchst emsiger Sport Austria-Präsident in Eisenstadt geehrt.

Erstellt am 11. November 2021 | 06:00
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BVZ-Chefredakteur Markus Stefanitsch (l.) und Sportchef Bernhard Fenz (r.) zeichneten Hans Niessl mit dem BVZ-Martini in der Kategorie Sport aus.
Foto: Ivansich

2018 durfte sich Hans Niessl als damaliger Landeshauptmann über den BVZ-Ehren-Martini freuen. Mittlerweile ist er auf einer anderen Bühne sehr aktiv.

Denn im Jahr 2021 drängte sich der 70-Jährige in seiner neuen, ehrenamtlichen, Funktion für eine Nominierung auf. Dass Sport generell Niessl große Leidenschaft ist, weiß man hierzulande – war er doch als Landes-Chef auch Sportreferent. Seit November 2019 ist er als Sport Austria-Präsident der Boss des organisierten Sports in Österreich und in dieser Funktion gerade in der Covid-Pandemie ein nimmermüdes Sprachrohr sowie ein wichtiger Brückenbauer zwischen den politischen Entscheidungsträgern und den diversen Verbänden. Durch diesen Sog kam auch im Lockdown Bewegung ins Spiel, etwa durch millionenschwere finanzielle Unterstützung oder den ständigen Appell, Sport als nötigen Turbo für mehr Gesundheit zu bewerten. Niessl war hier österreichweit stets mittendrin im Geschehen. Dass er nun im Burgenland in der Kategorie Sport gewann, darf trotzdem als Heimsieg gewertet werden. Schließlich vertritt der Wahl-Eisenstädter nicht nur in Covid-Zeiten das sportliche Burgenland. „Für mich ist diese Auszeichnung eine große Freude. Ich nehme den Preis stellvertretend für all jene entgegen, die sich besonders in der Pandemie massiv für die Interessen des Sports eingesetzt haben. Das ist auch Motivation weiterhin intensiv für die Sache tätig zu sein“ blickt der Neo-Preisträger bereits nach vorne.

Denn eine Eigenschaft lebt Fußballfan Niessl in seiner ehrenamtlichen Funktion, wie Sport Austria-Geschäftsführer Gerd Bischofter und Pressesprecher Gerald Fuchs (die ihn beide bei der Ehrung begleiteten) schmunzelnd unisono bestätigten: den ständigen direkten Zug auf das Tor.