Bei Volksschule seit Montag geradeaus Fahren erlaubt. Das Geradeausfahren in der St.-Rochus-Straße über die Kreuzung mit der Bahnstraße bei der Volksschule wird erlaubt.

Von Nina Sorger. Update am 04. November 2016 (17:00)
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Test. Thomas Steiner und Ruth Klinger-Zechmeister (Bauausschuss), wollen für einen besseren Verkehrsfluss in der Landeshauptstadt sorgen.
Werner Müllner

Etliche taten so, als gäbe es die Richtungspfeile bei der Stoptafel in der St. Rochus-Straße gar nicht, und alle anderen hat es gestört: Wenn man vom Bischofshof kommt, darf man bisher bei der Stopptafel vor der Volksschule nur links oder rechts fahren, Geradeausfahren ist verboten. Zumindest noch bis zum 7. November. Denn ab dann darf man – zumindest testweise für ein Jahr – auch geradeaus fahren.

Für Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) ist klar: „Wir wollen hier nichts über das Knie brechen und uns mittels Verkehrszählungen ganz genau ansehen, ob mit der Öffnung der Kreuzung tatsächlich der Verkehrsfluss verbessert wird.“ Eine Verkehrszählung vor und nach der Freigabe soll den Verkehrsplanern im Rathaus konkrete Zahlen liefern und Aufschluss darüber geben, ob sich die neue Regelung bewährt.

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Neue Richtung. In der St.-Rochus-Straße darf man ab 7. November auch geradeaus fahren. Eine Entscheidung über eine permanente Öffnung der Kreuzung wird erst nach Untersuchung und Analyse frühestens im Spätherbst 2017 fallen. Vor Beginn der Testphase wird der Bauausschuss noch umfassend über das Konzept informiert, erklärt man vonseiten der Gemeinde
Müllner

Ist dies der Fall, kann das Geradeaus zur Dauereinrichtung werden. Vonseiten der SPÖ heißt es dazu: „Gespräche zeigen schon seit Jahren deutlich, dass die Eisenstädter bei der Volksschulkreuzung auch geradeaus fahren wollen. Man kann sich nur wundern, was kurz vor der Gemeinderatswahl plötzlich alles möglich wird “, erklärt Vizebürgermeister Günter Kovacs (SPÖ).

FPÖ-Obmann Géza Molnár zu der neuen Regelung: „Grundsätzlich kann man gegen eine Testphase nicht viel sagen. Die Anrainer werden wenig Freude haben. Ob sich diese Maßnahme bewährt, wird sich zeigen. Gerade zu den Stoßzeiten könnte es doch zu Stauentwicklungen kommen.“