Containerräume für die neue Laufbahn. Nach Gesprächen mit Leichtathletikvereinen und Schulen werden Duschen, Umkleiden und Zuschauerraum schon jetzt gebaut.

Von Nina Sorger. Erstellt am 03. April 2019 (06:01)
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Geplant. Es sollen Anlagen für alle Wettkampfarten entstehen.
BVZ

Auf jenem Areal zwischen Bundesschulzentrum und Landespolizeidirektion, auf dem noch heuer eine neue, bundeswettbewerbstaugliche Leichtathletik-Anlage entstehen soll, sind vor Kurzem die Bagger aufgefahren.

Auf dem rund 1,7 Hektar großen Grund in der Neusiedler Straße soll eine Rundlaufbahn mit sechs Bahnen inklusive Flutlicht und Zeitmessung errichtet werden. Es wird laut Plan eine 400-Meter-Laufbahn und Möglichkeiten für Weit- und Dreisprung, Hoch- und Stabhochsprung sowie Diskus- und Hammerwurf. Weiters wird eine vollwertige Kugelstoßanlage errichtet, und es soll laut Stadtgemeinde Trainings- und Aufwärmmöglichkeiten – etwa Sprinthügel – geben.

Ursprünglich sollte die Laufbahn bereits im heurigen Frühjahr fertig sein, man hat sich aber dazu entschlossen, neben den sportlichen Anlagen auch weitere infrastrukturelle Maßnahmen wie WC-Anlagen, Duschen, Umkleide, Kantine, Lagerraum mittels moderner Containerlösung sowie Zuschauermöglichkeiten zu errichten.

„Ursprünglich wollten wir das im ersten Schritt noch nicht bauen, haben uns aber dann doch dazu entschlossen, die notwendigen Infrastrukturen zu schaffen“, so Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) bei einem Pressetermin. Dies sei, so Baudirektor Werner Fleischhacker „aus wirtschaftlicher und logischer Sicht besser“.

Es werde „keine Luxusausstattung sein, aber es wird alles da sein, was die Trainierenden brauchen“, so Steiner. Zu den Projektkosten von 1,1 Millionen Euro kommen nun weitere 200.000 Euro für die Infrastruktur hinzu. Seitens des Landes werden für das Projekt Bedarfszuweisungen in der Höhe von 900.000 Euro und seitens des Bundes 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die verbleibenden 200.000 Euro übernimmt die Stadt, die auch die Grundstücke im Wert von 2,9 Millionen Euro zur Verfügung stellte.

Durch intensive Gespräche zwischen Stadt, Bauträger, Sport- und Leichtathletikvereinen sowie Schulen sei ein gutes Gesamtkonzept für die Nutzung entstanden, heißt es von der Stadtgemeinde. Sowohl die Leichtathletikvereine, als auch das Bundesschulzentrum (HAK und HTL) sollen die Anlage zum Training und Sportunterricht nutzen.

Mit dem SC Eisenstadt habe es laut Bürgermeister Steiner „bereits erste Gespräche gegeben“. Eine Trainingsmöglichkeit gebe es zwar nicht, aber Wettkampfspiele könnten auf der Anlage gespielt werden.

Die Arbeiten verlaufen derzeit nach Plan. Die Bauarbeiten an der Anlage sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein. Nach dem Ende der Bauarbeiten wird der Rasen gesetzt, damit die Anlage rechtzeitig zu Schulbeginn fertig ist.