"Edelbrennerei Stainer" wurde ausgezeichnet

Die Eisenstädter Edelbrennerei Stainer räumte bei einer Prämierung in Niederösterreich groß ab. Der BVZ verriet Heinz Stainer sein Geheimnis.

Erstellt am 09. April 2021 | 03:23
Ausgezeichnet gebrannt
Edelbrenner Heinz Stainer brennt seine eigenen Früchte aus dem Garten - und das mit mittlweile internationalem Erfolg.   
Foto: zVg Brigitte Bürger, „Schnaps-Idee“

Freunde der gebrannten Frucht kennen die Schnäpse und Liköre von Heinz Stainer. Der Eisenstädter hat vor 40 Jahren sein Haus in der Dorffmeisterstraße zur Edelbrennerei umfunktioniert.

„Hinter der Garage habe ich meinen Kühlraum und mein Brennhaus“, erzählt er im Gespräch mit der BVZ. Die Maschinen habe er sich alle selbst dazu besorgt. „Man braucht ein ordentliches Gerät, wenn man einen g’scheiten Schnaps machen will“, lacht Stainer. Und er hat gut lachen: Seit Jahren räumt er regelmäßig Goldmedaillen bei der Landesprämierung für Obstverarbeitungsprodukte der Landwirtschaftskammer Burgenland ab. Alleine im vergangenen Jahr holte Stainer je zweimal Gold, Silber und die Bronze-Medaille.

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Und spätestens jetzt kennt man Stainer auch in Niederösterreich: Bei der „Internationalen Prämierung landwirtschaftlicher Produkte 2021“ in Wieselburg erhielten von sechs eingereichten Bränden gleich vier die Gold-Medaille, wie seine Felsenbirne oder sein Gewürztraminer. Für seinen Aronia-Schnaps bekam er sogar das „goldene Stamperl“, das es nur für eine Höchstpunktezahl von 20 Punkten gibt.

Stainers Geheimnis: „Die Liköre bleiben ein Jahr auf der Maische mit den Kräutern. Die Edelbrände werden nach wenigen Wochen Gärung auf der Maische gebrannt“, verrät er. Und auch nicht mehr selbstverständlich heutzutage: Die Früchte kommen aus der Eigenproduktion aus Stainers Gärten in Eisenstadt und Oggau. Und die Nachbarn würden auch mithelfen, so Stainer: „Wenn einer sagt, er hat so viel Obst übrig, dann komm ich pflücken.“