Einbruch mit 170.000 Euro Schaden - Prozess abgesagt. Der Prozess gegen einen 48-Jährigen, der bei einem Einbruch in Eisenstadt Waren im Wert von 170.000 Euro gestohlen haben soll, ist am Freitag am Landesgericht abgesagt worden.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 02. August 2019 (11:24)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Gericht Symbolbild
Symbolbild
Von Zolnierek, Shutterstock.com

Ein mutmaßlicher Komplize, der mittels Videokonferenz aus Polen zugeschaltet und befragt werden sollte, sei aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes nicht vernehmungsfähig, sagte ein Sprecher des Gerichtes der APA.

Ein neuer Prozesstermin stehe derzeit noch nicht fest. Man müsse abwarten, wann der Mann, der bereits verurteilt und anschließend nach Polen ausgeliefert wurde, wieder befragt werden kann. Schon Anfang Juni war der Prozess gegen den 48-Jährigen, dem gewerbsmäßiger Diebstahl vorgeworfen wird, vertagt worden. Damals hatte die Richterin angeordnet, dass der inhaftierte Komplize befragt werden soll.

Der Mann hatte den Angeklagten schwer belastet und als den Kopf einer polnischen Einbrecherbande mit 15 bis 20 Mitgliedern bezeichnet. Der 48-Jährige bestritt allerdings jeden Zusammenhang mit dem Einbruch, bei dem vor allem Bekleidung und Schreibwaren gestohlen wurden.

Die beiden Männer sollen in der Nacht auf den 24. Mai 2017 über ein Dachflächenfenster in ein Schreibwaren- und ein Bekleidungsgeschäft eingestiegen sein. Sie sollen säckeweise Diebesgut mit einem Transporter der Marke Iveco, der zwei Tage zuvor in Wien gestohlen worden war, abtransportiert haben.