„Einst und heute“ - Teil 26: Gloriette. Vom Jagdschloss zum Gastbetrieb.

Von Markus Wagentristl. Erstellt am 18. Mai 2020 (06:48)

Anfang des 19. Jahrhunderts ließ Fürst Nikolaus II. Esterházy das vorerst als „Gloriette am Föhrenwaldl“ bezeichnete Jagdschlösschen erbauen. Dieses Schlösschen wurde später auch „Marientempel“ genannt.

Heute kocht Michal Rabina für die Gäste in der nun „Die Alm“ benannten Gloriette auf.
BVZ

1934 schenkte es Dr. Paul Esterházy der Stadtgemeinde Eisenstadt. Diese verkaufte es 1938 dem Automobilfabrikanten Anton Froß-Büssing, um es 1947 wieder zurückzukaufen. Zwischen 1957 und 1978 war in der „Gloriette“ eine Jugendherberge untergebracht. Die Betreiberin besaß einen Papagei, der „O Donna Clara“ singen konnte.

1999 wurde die „Gloriette“ renoviert, die Kostenschätzung belief sich damals auf 5 Millionen Schilling. Seither ist sie als Gastbetrieb verpachtet und nennt sich „Die Alm“. Diese eröffnet am Freitag wieder (siehe dazu auch Seiten 18 und 19).