Fährt der Stadtbus auch zu den Nachbarn?. In ihrem ersten Jahr beförderten „Georg“, „Vitus“ und „Martin“ 262.000 Fahrgäste. Ende 2018 kommt die vierte Linie.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 13. Dezember 2017 (03:50)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
1 Jahr Stadtbus in Eisenstadt
Bürgermeister Thomas Steiner freut sich über ein erfolgreiches erstes Jahr für den Stadtbus in Eisenstadt
Nina Sorger

Vor einem Jahr nahm der Eisenstädter Stadtbus seinen regulären Betrieb auf. „Schon nach kurzer Zeit haben wir den Samstagbetrieb aufgenommen und können dank der laufenden Evaluierung rasch auf die Anliegen reagieren und Anpassungen vornehmen“, so Bürgermeister Thomas Steiner.

„Georg“, „Vitus“ und „Martin“ beförderten im ersten Jahr rund 262.000 Personen. Für 2018 sollen die Tarife gleich bleiben. Kinder bis elf Jahre können den Stadtbus kostenlos nutzen, benötigen künftig jedoch eine Jahreskarte mit Foto.

Ab 1. März wird das Stadtbusnetz um vier Haltestellen erweitert. Auf der Linie „Georg“ wird es eine Haltestelle beim Kaufhaus Jagenbrein geben. „Vitus“ wird auch in der Blütenstraße halten, und „Martin“ wird auch die Josef Joachim Straße und die Parkstraße anfahren.

Ausweitung: Gespräche mit Umlandgemeinden

Mit dem Fahrplanwechsel 2018/19 ist eine vierte Linie geplant, die vor allem auf der Linie „Vitus“, aber auch teilweise auf der Linie „Georg“ gegenläufig fahren soll. Die geplante Route umfasst 30 Haltestellen, wovon 20 bestehende genutzt und zehn neu errichtet werden.

Außerdem will Steiner in den kommenden Monaten mit den Bürgermeistern der umliegenden Gemeinden über eine eventuelle Ausweitung des Stadtbussystems sprechen: „Es soll geklärt werden, ob das Interesse und der Bedarf bestehen.“ Allerdings: „Jede Gemeinde müsste einen Anteil leisten. Wir sind in der Stadt finanziell zwar gut aufgestellt, aber dass wie anderen Gemeinden ein Bussystem zahlen, das geht nicht“, so Steiner.