Gestoppte Zirkustiere nach Zwangspause wieder unterwegs. Die von der Polizei am Freitag im Burgenland unterbrochene Reise zweier Zirkuselefanten und -pferde von Deutschland nach Ungarn hat am Samstag nach einer Nacht im Eisenstädter Bauhof mittels Ersatztransport fortgesetzt werden können.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 13. Januar 2018 (18:39)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
LPD Burgenland

Beamte hatten den Sattelzug, in dem die Tiere transportiert worden waren, wegen schwerer technischer Mängel aus dem Verkehr gezogen. 

>>BVZ.at berichtete

Nachdem die Polizisten dem 25-jährigen Lenker aus Deutschland die Weiterfahrt untersagt hatten, kümmerten sie sich um ein Ersatzquartier für die Zirkustiere. Die Stadtgemeinde bot daraufhin den Bauhof an, wo die Tiere schließlich die Nacht verbrachten und auch versorgt wurden.

"Wir haben sie gefüttert und ihnen Bananen und Erdnüsse gebracht. Davor haben wir ihnen Platz gemacht, damit sie auch ein bisschen Freiraum haben. Angst hatten wir eigentlich keine. Die Tiere sind sehr gutmütig", schilderte Roland Eder von der Stadtgemeinde Eisenstadt dem ORF Burgenland. Er verbrachte die Nacht bei den Dickhäutern.

Laut Polizei wurden die Tiere vor der Weiterfahrt von der Amtstierärztin untersucht.