Große Trauer um Erich Stanschitz

Das Burgenland verliert einen großen Künstler, öffentliche Skulpturen erinnern an ihn.

Erstellt am 16. Dezember 2020 | 18:01
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Die Weidener Skulptur von Erich Stanschitz.
Foto: zVg Google; privat

Der am 8. April 1938 in Eisenstadt geborene Künstler, Professor Erich Stanschitz, ist am 9. Dezember im Alter von 82 Jahren verstorben. Er wird im Kreis seiner Familie in Eisenstadt/Oberberg beerdigt.

Viele Kunstwerke des Nordburgenlandes werden an Stanschitz auch über seinen Tod hinaus erinnern. In Schützen am Gebirge brachte er an der Fassade des Pfarrheimes die Kunstglasfenster-Kreation namens „Maria Magdalena“ an.

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Im Bezirk Neusiedl, wo der Bildhauer einst Kunstprofessor am Neusiedler Gymnasium war, stehen mehrere seiner Werke. Für Aufsehen sorgte seine Sandsteinskulptur in Weiden. Diese zerbrach 2015 beim Versuch der Gemeinde, sie von der Ortseinfahrt auf den prominenteren Platz am Markt zu verschieben. Fachleute aus dem Steinbruch St. Margarethen sowie der Restaurateur Franz Gyolcs konnten das Kunstwerk aber retten. Auch das Illmitzer Kriegerdenkmal wurde von Stanschitz gestaltet.