HAK-Schülerin als Dealerin im großen Stil? U-Haft. Eine ehemalige HAK-Schülerin soll in großen Mengen (von 16 Kilo wird gesprochen) Suchtgift verkauft haben. Sie befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Von Doris Fischer. Erstellt am 21. März 2018 (06:27)
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Einer mittlerweile ehemaligen Schülerin der Handelsakademie Eisenstadt wird vorgeworfen, dass sie in großen Mengen mit Suchtgift gehandelt haben soll. Es wird von 16 Kilogramm Drogen – Cannabisblüten und andere illegale Substanzen – gesprochen.

Verhaftung während des Unterrichts

„Die Zahl kann aus ermittlungstechnischen Gründen weder bestätigt noch dementiert werden. Es stimmt, dass es sich um eine große Menge an Suchtmittel handelt“, ist von Staatsanwaltschafts-Sprecherin Verena Strnad zu erfahren. Derzeit laufen die Ermittlungen.

Ermittlungen. Bis längstens 13. April wurde Untersuchungshaft verhängt.
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Über die ehemalige Schülerin wurde bereits kurz nach ihrer spektakulären Verhaftung – sie wurde während des Unterrichts von der Polizei abgeholt – die Untersuchungshaft verhängt. Letzte Woche war laut Staatsanwaltschaft die Haftfrist beendet, ein neuerliches Haftprüfungsverfahren wurde eingeleitet.

„Längstens bis 13. April ist die U-Haft verhängt. Je nach Ermittlungsstand kann neuerlich ein Haftprüfungsantrag gestellt oder die mutmaßliche Dealerin enthaftet werden“, stellt die Staatsanwaltschaftssprecherin fest.

Wenn sich die Verdachtsfälle bestätigen, dann wird Anklage erhoben. Keine näheren Informationen zur Verhaftung und den Tatbestand hat HAK-Direktorin Johanna Dorner-Resch erhalten. Den Drogenhandel haben weder Direktorin noch Lehrpersonal bemerkt. „Wir wissen auch nicht, ob sie in der Schule gedealt hat“, so die Schulleiterin, die auf Prävention in der Schule setzt.