Juwelier-Räuberquartett bleibt in Untersuchungshaft. Jenes Quartett, das am 21. Dezember am Überfall auf das Juweliergeschäft Kröpfl in der Eisenstädter Fußgängerzone beteiligt gewesen sein soll, bleibt weiter in Untersuchungshaft.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 08. Januar 2018 (12:14)
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Der Mann bleibt solange in U-Haft
Mutmaßliche Täter bleiben in U-Haft
APA (Gindl)

Diese wurde in der Haftprüfungsverhandlung am Montag um einen Monat bis 8. Februar verlängert, teilte der Vizepräsident des Landesgerichts Eisenstadt, Bernhard Kolonovits, auf Anfrage mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig.

Die Festgenommenen, drei Männer und eine Frau, verzichteten auf Rechtsmittel. Als für die Haftverlängerung ausschlaggebende Gründe sah das Gericht sowohl Flucht- als auch Tatbegehungs- und Verdunkelungsgefahr gegeben. Weitere Erhebungen zu dem Raubüberfall laufen noch, sagte Kolonovits. Unter anderem wird geprüft, ob die Verdächtigen auch als Täter bei ähnlichen Straftaten im Ausland infrage kommen.

Am Vormittag des 21. Dezember hatten zwei Männer das Juweliergeschäft Kröpfl in der Landeshauptstadt betreten. Sie waren mit einer Pistole bzw. einer Axt bewaffnet, mit der einer der beiden eine Vitrine einschlug. Mit mehreren Armbanduhren traten beide die Flucht an, die nur kurz dauerte: Ein Verdächtiger wurde in der Nähe des Tatorts in einer Passage festgenommen. Für den zweiten klickten im Schlosspark die Handschellen.

Am Abend desselben Tages nahmen Ermittler in Niederösterreich einen Mann und eine Frau fest, bei denen es sich um mutmaßliche Komplizen der beiden gehandelt haben soll. Die Zwei waren mit einem Wagen in Richtung der tschechischen Grenze unterwegs, die Polizei machte ihnen aber einen Strich durch die Rechnung.