Kein Virus kann Autor Thomas Sailer stoppen. Der Burgenländische Autor Thomas Sailer realisiert trotz herrschender Corona-Pandemie eine erste Filmadaption seines Romans „Die Gefängnisinsel“.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 14. Dezember 2020 (04:57)
Autor, Schauspieler und Harry Potter Fan. Das Eisenstädter Allround-Talent Thomas Sailer ließ sich auch von einer globalen Pandemie nicht stoppen und verfilmte sein Buch „Die Gefängnisinsel“ in Eigenregie.
zVg Sailer

Österreich befindet sich im zweiten Lockdown. Zu den vielen Leidtragenden der Corona-Krise zählt auch die Kulturbranche. Der burgenländische Autor Thomas Sailer hat nun ausgerechnet im Corona-Jahr 2020 eine erste Literaturverfilmung verwirklicht.

Bereits im Vorjahr erklärte er die Absicht, sein fünftes Werk „Die Gefängnisinsel“ filmisch umzusetzen. Das Projekt musste im Frühjahr 2020 wegen des ersten Lockdowns allerdings eingestellt werden.

Gemäß seinem Credo, aus Negativem etwas Positives entstehen zu lassen, hat Sailer über den Sommer ein neues Konzept erdacht, um einen multimedialen Zugang zu dem Werk doch noch zeitnah zu ermöglichen. Von September bis November 2020 hat er in Eigenregie Film- und Audioinhalte produziert. Die Hauptfigur Martin Eichendorf spielt er dabei selbst.

Das Ergebnis ist der 20-Minütige Kurzfilm „Die Gefängnisinsel. Doku einer Flucht“: Ein stilistisches Hybrid aus Dokumentation und Lesung das die Handlung der ersten drei Buchkapitel miterleben lässt. Damit existiert nun eine erste, wenn auch ein-fache Filmadaption von einem Handlungsteil und gleichzeitig auch eine Basis für weitere, aufwändigere Verfilmungen. Außerdem entstand ein Buchtrailer, sowie Audioaufnahmen der ersten drei Kapitel: Diese werden ab Jänner 2021 wöchentlich als 10-Minuten-Clips auf YouTube veröffentlicht.

Literarische Ader an FH entdeckt

Während seinem Studium an der FH Burgenland entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben. In dieser Zeit entstand das Manuskript zu seinem Debütroman Der Freizeitpionier, der im Dezember 2011 erstveröffentlicht wurde und im Mai 2015 im burgenländischen Verlag serendii in zweiten Ausgabe erschienen ist. Das Werk befasst sich u.a. mit den Themen Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Weitere Romane von Sailer sind „Die Wüstenpflanze“ (erstveröffentlicht im September 2012) und „Die Aktivistin“ (erstveröffentlicht im Juli 2014).

Harry Potter-Fan wird selbst ein Autor

Thomas Sailer
zVg

Vor seinen Anfängen als Schriftsteller war Thomas Sailer mehrere Jahre lang in der internationalen Fangemeinde rund um Harry Potter aktiv. Über seine Erfahrungen hat er das Buch Chronik eines Harry Potter Fans geschrieben, das im November 2012 veröffentlicht wurde und im April 2013 mit dem Titel Chronicles of a Harry Potter Fan („CoaHPF“) auch in englischer Sprache erschienen ist.

Sailer, der passionierter Liebhaber alter Autos ist, betreut außerdem das „Projekt 1310“, ein aktionskünstlerisches Fundament der Idee, die auch in seinem Debütroman eine große Rolle spielt. Das Projekt inszeniert einen sehr seltenen, 33 Jahre alten Dacia 1310 als Kunstobjekt.

Im Januar 2017 begann er die Arbeit an seinem fünften Werk, welches im Mai 2018 mit dem Titel „Die Gefängnisinsel“ veröffentlicht wurde.

Seit 2019 konzentriert sich Sailer verstärkt auf die multimediale Umsetzung seiner Werke. Im selben Jahr erklärte er die Absicht, seinen Roman „Die Gefängnisinsel“ zu verfilmen. Nachdem ein erster Anlauf wegen der Corona-Pandemie scheiterte, verwirklichte er im Herbst 2020 mit Die Gefängnisinsel – Doku einer Flucht eine erste Filmadaption.

Österreich befindet sich im zweiten Lockdown. Zu den vielen Leidtragenden der Corona-Krise zählt auch die Kulturbranche. Der burgenländische Autor Thomas Sailer hat nun ausgerechnet im Corona-Jahr 2020 eine erste Literaturverfilmung verwirklicht.

Die Gefängnisinsel-DVD.
zVg

Bereits im Vorjahr erklärte er die Absicht, sein fünftes Werk „Die Gefängnisinsel“ filmisch umzusetzen. Das Projekt musste im Frühjahr 2020 wegen des ersten Lockdowns allerdings eingestellt werden.

Gemäß seinem Credo, aus Negativem etwas Positives entstehen zu lassen, hat Sailer über den Sommer ein neues Konzept erdacht, um einen multimedialen Zugang zu dem Werk doch noch zeitnah zu ermöglichen. Von September bis November 2020 hat er in Eigenregie Film- und Audioinhalte produziert. Die Hauptfigur Martin Eichendorf spielt er dabei selbst.

Das Ergebnis ist der 20-Minütige Kurzfilm „Die Gefängnisinsel. Doku einer Flucht“: Ein stilistisches Hybrid aus Dokumentation und Lesung das die Handlung der ersten drei Buchkapitel miterleben lässt. Damit existiert nun eine erste, wenn auch ein-fache Filmadaption von einem Handlungsteil und gleichzeitig auch eine Basis für weitere, aufwändigere Verfilmungen. Außerdem entstand ein Buchtrailer, sowie Audioaufnahmen der ersten drei Kapitel: Diese werden ab Jänner 2021 wöchentlich als 10-Minuten-Clips auf YouTube veröffentlicht.

Literarische Ader an FH entdeckt

Während seinem Studium an der FH Burgenland entdeckte er seine Leidenschaft für das Schreiben. In dieser Zeit entstand das Manuskript zu seinem Debütroman Der Freizeitpionier, der im Dezember 2011 erstveröffentlicht wurde und im Mai 2015 im burgenländischen Verlag serendii in zweiten Ausgabe erschienen ist. Das Werk befasst sich u.a. mit den Themen Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Weitere Romane von Sailer sind „Die Wüstenpflanze“ (erstveröffentlicht im September 2012) und „Die Aktivistin“ (erstveröffentlicht im Juli 2014).

Harry Potter-Fan wird selbst ein Autor

Vor seinen Anfängen als Schriftsteller war Thomas Sailer mehrere Jahre lang in der internationalen Fangemeinde rund um Harry Potter aktiv. Über seine Erfahrungen hat er das Buch Chronik eines Harry Potter Fans geschrieben, das im November 2012 veröffentlicht wurde und im April 2013 mit dem Titel Chronicles of a Harry Potter Fan („CoaHPF“) auch in englischer Sprache erschienen ist.

Sailer, der passionierter Liebhaber alter Autos ist, betreut außerdem das „Projekt 1310“, ein aktionskünstlerisches Fundament der Idee, die auch in seinem Debütroman eine große Rolle spielt. Das Projekt inszeniert einen sehr seltenen, 33 Jahre alten Dacia 1310 als Kunstobjekt.

Im Januar 2017 begann er die Arbeit an seinem fünften Werk, welches im Mai 2018 mit dem Titel „Die Gefängnisinsel“ veröffentlicht wurde.

Seit 2019 konzentriert sich Sailer verstärkt auf die multimediale Umsetzung seiner Werke. Im selben Jahr erklärte er die Absicht, seinen Roman „Die Gefängnisinsel“ zu verfilmen. Nachdem ein erster Anlauf wegen der Corona-Pandemie scheiterte, verwirklichte er im Herbst 2020 mit Die Gefängnisinsel – Doku einer Flucht eine erste Filmadaption.